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2. Fußball-Bundesliga : Mainz verpasst Anschluss

  • Aktualisiert am

Zum Haare raufen: Mainz-Coach Jürgen Klopp Bild: dpa

Der FSV Mainz 05 hat nach dem 2:2 gegen den Karlsruher SC den Anschluss an die Spitzengruppe in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst.

          Der Karlsruher SC befindet sich in der zweiten Fußball-Bundesliga weiter im Aufwind. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Lorenz Günther Köstner ein 2:2 (0:0) beim FSV Mainz 05 und verließ damit erstmals seit dem zweiten Spieltag die Abstiegsplätze.

          Mainz verlor dagegen wertvollen Boden auf die drei Aufstiegsränge und ist mit vier Zählern Rückstand auf Platz drei Tabellensiebter.

          Mainz verspielt Führung

          Nach dem zehnten Saisontor von Andrej Woronin (52.) und einem Eigentor von Charles Haffner (61.) führten die Mainzer bereits mit 2:0, ehe der 19-jährige Russe Iwan Saenko (70.) und der eingewechselte Daniel Graf (82.) dem KSC den verdienten Punkt retteten.

          Ohne die Stammspieler Peter Neustädter (Knieverletzung) und Dennis Weiland (Blutvergiftung) musste der Mainzer Coach Jürgen Klopp vor 10.700 Zuschauern im Bruchwegstadion mit dem Schweizer Sven Christ in der Abwehr und dem Marokkaner Azaouagh zwei wichtige Positionen gegen den KSC neu besetzen.

          Hohes Anfangstempo

          Aber wie gewohnt machte Mainz von der ersten Minute an Druck und hatte durch Christian Hock (5./16./38.) drei Chancen, die Keeper Thomas Walter gut parierte oder knapp das Tor verfehlten.
          Marco Rose (40.) scheitert mit einem 30-Meter-Freistoß ebenfalls an dem aufmerksamen KSC-Torwart, während Torsten Kracht und Carsten Rothenbach für den KSC die einzige Chance (18.) in der ersten Halbzeit im Gewühl der Mainzer Abwehr verstolperten.

          Mit zunehmender Spielzeit mussten beide Teams dem hohen Spieltempo Tribut zollen. Das Mainzer Spiel in die Spitze war oft zu breit angelegt oder verfing sich im frühen Pressing der kämpferisch gut eingestellten Gäste.

          Glückliches Händchen

          Als Mainz durch den Doppelschlag mit Woronins platzierten Drehschuss aus zehn Metern an Rothenbach vorbei sowie dem Eigentor von Haffner die Führung gelang, schien die Partie gelaufen.

          KSC-Coach Lorenz Köstner setzte mit dem Wechsel von Daniel Graf (67.) für den 36-jährigen Bernhard Trares den dritten Stürmer ein und hatte ein glückliches Händchen. Nach dem Anschlusstor von Iwan Saenko, der für den wegen einer Risswunde ausgewechselten Aydin Cetin (45.) gekommen war, bedankte sich Graf für das Vertrauen.

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