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2. Fußball-Bundesliga : FSV Mainz 05 verliert in Trier

  • Aktualisiert am

In dieser Saison zum fünften Mal auswärts geschlagen: FSV-Trainer Jürgen Klopp Bild: dpa

In einem emotionsgeladenen Derby besiegte Eintracht Trier im heimischen Moselstadion den FSV Mainz 05 mit 2:1 Toren.

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          Der FSV Mainz 05 hat durch die 1:2 (1: 2)-Niederlage in einem packenden Südwestderby bei Eintracht Trier den Sprung auf Platz drei der Zweiten Fußball-Bundesliga verpasst. Dagegen rückte der freche Aufsteiger aus Trier mit 31 Punkten direkt hinter die Mainzer (33) auf Rang fünf vor und hat nur noch vier Zähler Rückstand auf einen Aufstiegsplatz.

          „Das war ein echtes Derby mit vielen Emotionen. Wir haben den Sieg erzwungen und die Mainzer niedergerungen. Den Triumph widmen wir unseren tollen Fans“, sagte der Trierer Torjäger Najed Braham.

          Woronin erzielt Saisontor Nummer 15

          Die Trierer Tore vor 9500 Zuschauern im Moselstadion erzielten Najed Braham mit seinem 11. Saisontreffer in der 7. Minute und der Kroate Antun Labak (29.). Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Andrej Woronin (17.) gesorgt. Der Ukrainer baute mit seinem 15. Tor die Führung in der Torschützenliste aus.

          Am kommenden Freitag in Mannheim muss der Torjäger allerdings pausieren, da er wie sein Mannschaftskollege Dennis Weiland die 5. Gelbe Karte sah. Den schwarzen Tag für das Team von Trainer Jürgen Klopp machten die Verletzungen von Marco Rose (Verdacht auf Jochbeinbruch) und Sven Christ, der nach einem Zusammenprall kurzfristig das Bewusstsein verloren hatte, perfekt. Doch auch die Trierer kamen nicht ganz ungeschoren davon. Spielmacher Adnan Kevric und Markus Lösch handelten sich ebenfalls die 5. Gelbe Karte ein und fehlen am Sonntag in Karlsruhe.

          „In den Fuß gepasst und an Tempo verloren“

          „Die Trierer haben sich schneller mit den schlechten Bodenverhältnissen zurecht gefunden. Sie spielten besser in die Räume. Dagegen haben meine Spieler sich zu lange in den Fuß gepasst und somit oft an Tempo verloren“, machte FSV-Trainer Jürgen Klopp den entscheidenden Unterschied fest.

          Insgesamt hatten die Trierer über die 90 Minuten leichte Vorteile und mehr Chancen. Matthias Keller (45.) und zweimal Braham, der erstmals eine Einladung zur tunesischen Nationalmannschaft erhalten hat, in der 48. und 57. Minute vergaben eine mögliche Vorentscheidung. In der 59. Minute scheiterte auf der anderen Seite Woronin an Eintracht-Keeper Daniel Ischdonat.

          Beste Spieler bei den Gastgebern waren Claus Grzeskowiak und Milorad Pekovic, die Mainzer hatten ihre besten Akteure in Torhüter Dimo Wache und Woronin.

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