https://www.faz.net/-gtl-4362

2. Fußball-Bundesliga : FSV Mainz 05 verliert in Trier

  • Aktualisiert am

In dieser Saison zum fünften Mal auswärts geschlagen: FSV-Trainer Jürgen Klopp Bild: dpa

In einem emotionsgeladenen Derby besiegte Eintracht Trier im heimischen Moselstadion den FSV Mainz 05 mit 2:1 Toren.

          Der FSV Mainz 05 hat durch die 1:2 (1: 2)-Niederlage in einem packenden Südwestderby bei Eintracht Trier den Sprung auf Platz drei der Zweiten Fußball-Bundesliga verpasst. Dagegen rückte der freche Aufsteiger aus Trier mit 31 Punkten direkt hinter die Mainzer (33) auf Rang fünf vor und hat nur noch vier Zähler Rückstand auf einen Aufstiegsplatz.

          „Das war ein echtes Derby mit vielen Emotionen. Wir haben den Sieg erzwungen und die Mainzer niedergerungen. Den Triumph widmen wir unseren tollen Fans“, sagte der Trierer Torjäger Najed Braham.

          Woronin erzielt Saisontor Nummer 15

          Die Trierer Tore vor 9500 Zuschauern im Moselstadion erzielten Najed Braham mit seinem 11. Saisontreffer in der 7. Minute und der Kroate Antun Labak (29.). Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Andrej Woronin (17.) gesorgt. Der Ukrainer baute mit seinem 15. Tor die Führung in der Torschützenliste aus.

          Am kommenden Freitag in Mannheim muss der Torjäger allerdings pausieren, da er wie sein Mannschaftskollege Dennis Weiland die 5. Gelbe Karte sah. Den schwarzen Tag für das Team von Trainer Jürgen Klopp machten die Verletzungen von Marco Rose (Verdacht auf Jochbeinbruch) und Sven Christ, der nach einem Zusammenprall kurzfristig das Bewusstsein verloren hatte, perfekt. Doch auch die Trierer kamen nicht ganz ungeschoren davon. Spielmacher Adnan Kevric und Markus Lösch handelten sich ebenfalls die 5. Gelbe Karte ein und fehlen am Sonntag in Karlsruhe.

          „In den Fuß gepasst und an Tempo verloren“

          „Die Trierer haben sich schneller mit den schlechten Bodenverhältnissen zurecht gefunden. Sie spielten besser in die Räume. Dagegen haben meine Spieler sich zu lange in den Fuß gepasst und somit oft an Tempo verloren“, machte FSV-Trainer Jürgen Klopp den entscheidenden Unterschied fest.

          Insgesamt hatten die Trierer über die 90 Minuten leichte Vorteile und mehr Chancen. Matthias Keller (45.) und zweimal Braham, der erstmals eine Einladung zur tunesischen Nationalmannschaft erhalten hat, in der 48. und 57. Minute vergaben eine mögliche Vorentscheidung. In der 59. Minute scheiterte auf der anderen Seite Woronin an Eintracht-Keeper Daniel Ischdonat.

          Beste Spieler bei den Gastgebern waren Claus Grzeskowiak und Milorad Pekovic, die Mainzer hatten ihre besten Akteure in Torhüter Dimo Wache und Woronin.

          Weitere Themen

          Fortuna fit trotz Verletzungen Video-Seite öffnen

          Rheinderby gegen Gladbach : Fortuna fit trotz Verletzungen

          Im Rheinderby treffen die Düsseldorfer am Sonntag auf Borussia Mönchengladbach, die am Donnerstag in der Europa League eine 0:4-Heimniederlage verkraften mussten. Trotz Verletzungspech freut sich Trainer Funkel auf das Spiel.

          Federer/Zverev sichern Europa die Führung

          Laver Cup : Federer/Zverev sichern Europa die Führung

          Besondere Ehre für Alexander Zverev: Er darf in der Schweiz an der Seite von Roger Federer im Doppel spielen. Und das Duo gewinnt auch noch. Durch den Erfolg im letzten Spiel von Tag eins bleibt Europa in Führung.

          Topmeldungen

          Klimastreik in Berlin : Rackete for Future

          Beim großen Klimastreik in Berlin überlassen die Aktivisten von „Fridays for Future“ anderen die Bühne. Es sollte der Auftakt sein für ein breites gesellschaftliches Bündnis. Doch noch prallen Welten aufeinander.
          Ihnen reicht der Kompromiss nicht: Wie in Berlin demonstrierten Hunderttausende

          Kompromiss und Proteste : Was in der langen Nacht geschah

          Erst war das Klimaschutzgesetz fast am Ende, dann kam der Protest – und dann stritt das Kabinett eine Nacht lang. Jetzt sonnt sich die Politik im Glanz der Einigung. Währenddessen dröhnt der Protest Hunderttausender.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.