https://www.faz.net/-gtl-431l

2. Fußball-Bundesliga : Frankfurter Aufstiegsdämpfer - 2:3 gegen Trier

  • Aktualisiert am

Mit der ersten Niederlage in diesem Jahr hat Eintracht Frankfurt einen Rückschlag im Kampf um den Aufstieg erlitten und liegt als Tabellendritter nur noch zwei Zähler vor Eintracht Trier. Weiterhin spielten: St. Pauli - SSV Reutlingen 1:2, Alemannia Aachen - LR Ahlen 3:0.

          1 Min.

          Eintracht Frankfurt hat im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen großen Rückschlag erlitten. Das Team von Trainer Willi Reimann verlor am Freitag das Spitzenspiel mit 2:3 gegen Verfolger Eintracht Trier. Trotz der zweiten Heim-Niederlage blieben die Frankfurter Dritter, der kesse Neuling Trier konnte den Abstand aber bis auf zwei Punkte verkürzen.

          Auch Alemannia Aachen befindet sich nach einem 3:0 gegen LR Ahlen im Aufstiegsrennen. Für den FC St. Pauli rückt nach dem unglücklichen 1:2 gegen den SSV Reutlingen der Abstieg in die Regionalliga immer näher.

          Pekovic und Thömmes besiegelten Frankfurter Heim-Pleite

          Die schnelle 1:0-Führung durch Markus Beierle (15.) verlieh dem Spiel der Frankfurter Eintracht keine Sicherheit. Eintracht Trier glich durch einen Foulelfmeter von Antun Labak (24.) kurz danach aus und ließ sich auch durch die erneute Frankfurter Führung durch Jermaine Jones (71.) nicht beirren. Miorad Pekovic (82.) und Rudi Thömmes (88.) mit einem Freistoß aus großer Distanz besiegelten mit ihren Toren die Frankfurter Heim-Pleite und erhöhten die imponierende Auswärts-Bilanz von Eintracht Trier auf 22 Punkte.

          Rund 20 000 St. Pauli-Fans hofften vergeblich auf den vierten Heim-Sieg. Die Freudengesänge nach dem 1:0, das Trainer-Sohn Fabian Gerber (21.) mit einem fulminanten Schuss erzielte, verstummten nach dem Ausgleich durch Nico Frommer (43.). Es war das 15. Tor des SSV- Torjägers. Durch einen Treffer von Paeslack (90.) in der Nachspielzeit gewannen die Reutlinger mit zehn Mann sogar drei Punkte. Daniel Spanier (38.) wurde wegen groben Foulspiels vom Platz gestellt.

          Lorant-Effekt verbraucht

          Bei LR Ahlen ist der Lorant-Effekt längst verbraucht. Die Westfalen waren auf dem „Tivoli“ chancenlos und befinden sich auch unter Trainer Werner Lorant in Abstiegsgefahr. Der frühere Löwen- Coach musste hilflos auf der Tribüne verfolgen, wie die Aachener Alexander Klitzpera (6.), George Mbwando (20.) und Josef Ivanovic (53.) die Ahlener Abwehrfehler bestraften.

          Weitere Themen

          Olympiasiegerin Chloe Kim zurück im Wettkampf Video-Seite öffnen

          Snowboard Weltcup : Olympiasiegerin Chloe Kim zurück im Wettkampf

          Der 20-jährigen Amerikanerin Chloe Kim ist es gelungen nach rund zwei Jahren Pause mit einem Sieg im schweizerischen Laax wieder in die Wettkampfwelt zurückzukehren. Sie hatte im Vorfeld eine Pause eingelegt, um ihr Studium an der Princeton University voranzubringen.

          Topmeldungen

          Symbol des Wohlstands schlechthin: Champagnerflaschen in einem Eiskübel

          Oxfam-Bericht : Die Reichsten werden noch reicher

          Die reichsten Menschen der Welt konnten ihre Vermögen zuletzt erheblich steigern. Am anderen Ende der Vermögensskala wächst wegen des Coronavirus hingegen die Armut.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.