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2. Bundesliga : Mainz 05 weiter Spitze - Frankfurt verliert

  • Aktualisiert am

Eugen Hachs Tage bei Alemannia Aachen sind nach dem 0:1 bei Aufsteiger FC Schweinfurt 05 gezählt. Nach Informationen aus dem Vorstand soll es nur noch um die Abfindung gehen, die dem Coach laut Vertrag zusteht.

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          Der FSV Mainz 05 bleibt die Nummer 1 in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Mainzer behaupteten die Spitzenposition am Sonntag durch einen 1:0 (0:0)-Erfolg im Auswärtsspiel beim SV Babelsberg. Auf Platz zwei rückte Aufsteiger 1. FC Union Berlin durch ein 3:2 (1:0) über den 1. FC Saarbrücken. Rang drei erreichte die SpVgg Greuther Fürth, die bei Eintracht Frankfurt 4:1 (1:0) gewann.

          Das Tor für den alten und neuen Spitzenreiter erzielte am Sonntag Jürgen Kramny zehn Minuten nach der Halbzeit. Allerdings verloren die Mainzer, die sich lange Zeit schwer taten, mit Schwarz auch einen Spieler durch die „Ampelkarte“ (82.). „19 Punkte, das ist für uns ein Traum und richtig gut“, sagte der Mainzer Trainer Jürgen Klopp. In die Aufstiegränge kann am Montag wieder Hannover 96 mit einem Sieg bei LR Ahlen rücken.

          Eugen Hach vor Entlassung

          In Unterhaching hat Trainer Rainer Adrion wieder Bundesliga-Träume geweckt. Mit dem 1:0 beim SV Waldhof Mannheim feierte der Köstner- Nachfolger im dritten Spiel seinen dritten Sieg. Kollege Uwe Rapolder kommt dagegen beim SV Waldhof immer mehr in Bedrängnis. Sein Team, das zum Favoritenkreis zählte, ist in den Tabellenkeller abgerutscht. In Mannheim gab es zudem einen kuriosen Platzverweis: Der Hachinger Auswechselspieler Abdelaziz Ahanfouf soll beim Warmlaufen Schiedsrichter Christian Schößling (Leipzig) beleidigt haben. Dafür sah der Mittelfeldakteur „Rot“.

          Eugen Hachs Tage bei Alemannia Aachen sind nach dem 0:1 bei Aufsteiger FC Schweinfurt 05 gezählt. Nach Informationen aus dem Vorstand soll es nur noch um die Abfindung gehen, die dem Coach laut Vertrag zusteht. Aufstiegsfavorit VfL Bochum erhielt einen herben Dämpfer. Beim SSV Reutlingen verlor der VfL 0:3. Der Bochumer Thomas Christiansen war nicht allein über die peinliche Pleite verärgert. Nach einer Gelb-Roten Karte zerschlug der Stürmer vor Wut eine Fensterscheibe der VfL-Kabine. Hinterher tat es ihm leid und er versicherte: „Ich werde den Schaden beheben.“

          Stepanovic ganz unten

          Bei Rot-Weiß Oberhausen hat der Trainerwechsel bisher nichts gebracht. Dragoslav Stepanovic verlor mit seinem Team 1:2 gegen Aufsteiger Karlsruher SC und liegt sieglos auf dem letzten Tabellenrang. „Nur nicht nervös werden“, meinte „Stepi“ und hofft immer noch auf die Wende. KSC-Coach Stefan Kuntz war dagegen froh: „Endlich hat es bei uns nach vier Niederlagen wieder geklappt. Die Mannschaft hat selbst Verantwortung übernommen und sich vom Druck befreit.“

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