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1:1 gegen Mainz : Hertha wartet weiter auf den ersten Sieg

  • Aktualisiert am

Da Silva stellt Marcelinho in den Schatten Bild: dpa/dpaweb

Auch gegen Aufsteiger Mainz spielten die Berliner nur unentschieden - bereits das dritte Mal im dritten Saisonspiel. Die Führung durch Bobic reichte nicht zum Erfolg.

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          Hertha BSC Berlin bleibt in der neuen Saison der Fußball-Bundesliga ohne Sieg, Aufsteiger FSV Mainz 05 dagegen ist eine weitere Überraschung gelungen.

          Trotz des Führungstreffers von Fredi Bobic (68.) mußte sich die Mannschaft von Trainer Falko Götz gegen Aufsteiger FSV Mainz 05 im dritten Saisonspiel mit einem 1:1 (0:0) begnügen. Jürgen Kramny erzielte vor 39.302 Zuschauern den insgesamt verdienten Ausgleich für die Mainzer mit einem direkt verwandelten Freistoß (77.). In der mäßigen Partie bot Schiedsrichter Felix Brych aus München bei seinem Erstliga-Debüt eine tadellose Leistung.

          Mainz begann mit derselben Formation wie beim 5:2-Pokalerfolg in der vergangenen Woche beim VfR Aalen. Erstmals stand auch Neuzugang Conor Casey in der Bundesliga-Startelf des Aufsteigers. Gemäß der Marschroute von Trainer Jürgen Klopp, auch als Außenseiter im Oberhaus jedes Spiel gewinnen zu wollen, versteckte sich Mainz keineswegs. Die ersten Warnschüsse auf das Tor von Christian Fiedler gaben kurz nacheinander Christof Babatz (15.) und der agile Antonio da Silva (16.) ab.

          Hertha-Trainer Götz korrigierte sich selbst

          Hertha war in den Anfangsminuten zwar bemüht, das Spiel schnell zu machen, ließ sich aber von der aufmerksamen Mainzer Defensive bald den Schneid abkaufen. Der angeschlagene Bobic saß zunächst nur auf der Bank, in Artur Wichniarek bot Falko Götz nur einen gelernten Stürmer auf. Daneben agierte Regisseur Marcelinho als zweite Spitze. Diese Maßnahme ging allerdings in der ersten Hälfte nicht auf: Von Marcelinho ging keinerlei Torgefahr aus, zugleich fehlte er als ordnende Hand im Mittelfeld.

          Die einzige echte Torchance für die Berliner vor der Pause hatte Wichniarek. Dessen Flachschuß aus 14 Metern konnte Dimo Wache im Mainzer Tor jedoch per Fußabwehr parieren. Nach knapp dreißig Minuten quittierten die Hertha-Fans den harmlosen Auftritt ihrer Elf mit Pfiffen. In der Pause reagierte Götz und brachte Bobic für Hartmann, Marcelinho rückte auf seine angestammte Position hinter den Spitzen. Prompt wurde das Spiel der Berliner druckvoller, Wichniarek scheiterte nach schönem Dardai-Zuspiel nur knapp (54.).

          Der beste Berliner, Gilberto, bereitete den Führungstreffer vor. Der Brasilianer drang über links in den Strafraum ein und legte mustergültig auf Bobic. Der bei den eigenen Fans zuletzt in Ungnade gefallene Angreifer hatte keine Mühe, aus kürzester Distanz einzuschieben (68.). Der Ausgleich fiel wenig später in der 77. Minute. Nach Foul von Kapitän Dick van Burik an Dennis Weiland entschied der gute Schiedsrichter Brych Freistoß, den der eingewechselte Kramny direkt verwandelte. Bobic traf in der 83. Minute noch einmal die Latte, am Ende blieb es aber beim verdienten Remis.

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