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1:1 gegen Bielefeld : Unerwarteter Rückschlag für den BVB

  • Aktualisiert am

Kringes Treffer reichte nicht zum BVB-Sieg Bild: dpa/dpaweb

Dortmund hat mit einer enttäuschenden Leistung gegen Arminia Bielefeld wichtige Punkte im Kampf um einen Uefa-Cup-Platz vergeben. Beim 1:1 konnte der BVB nur 45 Minuten lang überzeugen.

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          Der kurze Höhenflug von Borussia Dortmund ist vorerst gestoppt. Nach zuletzt drei Siegen mußte sich das Team von Trainer Bert van Marwijk am Samstag mit einem 1:1 (1:0) gegen Arminia Bielefeld begnügen und damit einen unerwarteten Rückschlag im Kampf um einen Uefa-Cup-Platz hinnehmen. Vor 79.400 Zuschauern im Westfalenstadion versetzte der Bielefelder Einwechselspieler Isaac Boakye (86.) der aufstrebenden Borussia einen empfindlichen Dämpfer. Für den enttäuschenden Gastgeber, der erneut Opfer seiner Heimschwäche wurde, hatte Florian Kringe (16.) die Führung erzielt.

          Vier Tage vor dem Halbfinale im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München gab sich Bielefelds Trainer Uwe Rapolder zuversichtlich: „Es ist sehr schwer, in einem solchen Kessel vor 80.000 Zuschauern zu bestehen. Wir haben das geschafft und sehen es als Mutmacher für die Partie am Mittwoch.“ Weniger positiv fiel das Fazit von BVB-Sportmanager Michael Zorc aus: „Das ist einfach sehr ärgerlich. Genau davor hatten wir vor dem Spiel gewarnt. Aber wir haben den Uefa-Cup noch nicht abgeschrieben.“

          Wenig berauschende Borussia

          Beflügelt vom Comeback der beiden zuletzt verletzten tschechischen Nationalspieler Tomas Rosicky und Jan Koller knüpfte der BVB da an, wo er beim 1:0-Erfolg in Leverkusen aufgehört hatte. Gleich der erste vielversprechende Angriff führte zum 1:0: Nach überlegtem Zuspiel von Koller erzielte Kringe mit einem Direktschuß seinen ersten Treffer für die Borussia. Die bis dahin fast gleichwertigen Arminen, die ieder auf Sturmspitze Fatmir Vata zurückgreifen konnten, ließen sich vom frühen Rückstand nicht beirren. Nur bei einem Kopfball von Koller (37.) drohte Gefahr. Auf der Gegenseite vereitelte BVB-Keeper Roman Weidenfeller in der 30. Minute den möglichen Ausgleich.

          Unbeeindruckt von der Aufregung um Rapolder, der einen Tag vor der Partie in einem Zeitungsinterview laut über einen Vereinswechsel nachgedacht hatte, leistete der Gast auch nach dem Wiederanpfiff ansehnliche Gegenwehr. Dennoch gelang es zunächst zu selten, die wenig berauschende Borussia ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Bis auf einen Schuss von Torjäger Delron Buckley (73.) hatte BVB-Schlußmann Weidenfeller wenig Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Erst der in der 76. Minute eingewechselte Boakye sorgte für die Wende. Per Kopf erzielte er vier Minuten vor dem Ende den verdienten Ausgleich.

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