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0:3 in Nürnberg : Freiburg fällt immer weiter zurück

  • Aktualisiert am

Nürnberger Sieger Bild: dpa/dpaweb

Die dritte Niederlage nacheinander bringt die schwachen Freiburger immer mehr in Bedrängnis. Diesmal war Aufsteiger Nürnberg das bessere Team.

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          Mit einer überzeugenden Vorstellung gegen den SC Freiburg hat der 1. FC Nürnberg den ersten Heimsieg der Saison in der Fußball-Bundesliga eingefahren.

          it 3:0 (1:0) setzte sich der „Club“ am Samstag vor 21.006 Zuschauern im Frankenstadion gegen die Gäste aus Baden durch, die dem Tabellenkeller näherrückten. Marek Mintal, der trotz einer angebrochenen Rippe spielte, traf in der 26. Minute zum 1:0. Robert Vittek (49.) erzielte das 2:0, Markus Schroth erhöhte in der 56. Minute mit seinem ersten Saisontreffer auf 3:0.

          Der erste Spieldurchgang begann zerfahren. Beide Mannschaften zeigten sich verunsichert, konnten sich nicht zu klaren Aktionen durchringen und leisteten sich etliche Fehler. Wenn es aber Tormöglichkeiten gab, dann auf Seiten der Nürnberger. In der 26. Minute flankte Ivica Banovic auf Schroth, der aufs Tor Köpfte - den zurückprallenden Ball verwertete Mintal zum 1:0.

          Club-Duo Mintal/Vittek gewohnt stark

          Danach war der Knoten geplatzt: Die Franken agierten befreit, spielten druckvoll nach vorne und erarbeiteten sich Chance um Chance. Vor allem Vittek leitete immer wieder Angriffe ein. In der 36. Minute vergab Mintal knapp aus kurzer Distanz vor dem Tor, vier Minuten später verfehlte ein Weitschuß von Lars Müller das Freiburger Tor.

          Das verdiente 2:0 resultierte aus einer gelungen Einzelaktion von Vittek, der sich allein gegen die gegnerische Abwehr durchsetzte. Wenige Minuten später hatte Regis Dorn die größte Chance aus Sicht der ansonsten schwachen Freiburger, doch der Franzose versäumte es, für die Breisgauer den Anschlußtreffer zu erzielen und lenkte den Ball stattdessen am linken Pfosten vorbei.

          Dem 3:0 ging eine kuriose Spielszene voraus: Nach einer weiten Vorlage von „Club“-Torhüter Raphael Schäfer auf Markus Schroth spekulierten die Freiburger Abwehrreihen fälschlicherweise auf Abseits. Und so konnte der vom TSV 1860 München nach Nürnberg gewechselte Schroth unbehelligt sein erstes Bundesliga-Tor für den Aufsteiger erzielen. Danach schaltete das Team von Trainer Wolfgang Wolf einen Gang zurück, mußte aber von den harmlosen Freiburgern auch keine Gefahr fürchten.

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