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0:0 gegen Dortmund : Mißlungene Heimpremiere für Schalker Slomka

  • Aktualisiert am

Die Routiniers Sand und Wörns (r.) im Duell Bild: AP

Der Erzrivale Borussia Dortmund wird „auf Schalke“ zum Angstgegner. Bei der Heimpremiere des neuen Trainers blieb Schalke 04 beim 0:0 gegen den BVB im achten Anlauf hintereinander ohne Sieg im eigenen Stadion.

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          Mirko Slomkas Heimpremiere als Trainer des FC Schalke 04 ist mißlungen. Sechs Tage nach dem 2:0 in Kaiserslautern kamen die „Knappen“ im 127. Revierderby am Samstag gegen Borussia Dortmund nicht über ein 0:0 hinaus und büßten in der Fußball-Bundesliga auf ihrem angestrebten Weg in die Champions League Boden gegenüber der Konkurrenz ein.

          Vor 61.524 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena war Schalke nur in der ersten Spielhälfte überlegen, konnte die Torchancen aber nicht nutzen. Der BVB verdiente sich den Punkt durch eine Steigerung nach der Pause redlich.

          „Unter dem Strich kann ich mit dem Unentschieden leben. Aber wir hätten vor der Pause einen Elfmeter bekommen müssen. Der war 1.000-prozentig“, sagte BVB-Trainer Bert van Marwijk. Weniger zufrieden war Schalke-Coach Slomka: „Wir haben das Spiel nach etwa 15 Minuten gut in den Griff bekommen und viele Standardsituationen gehabt. Leider konnte wir keinen von ihnen zum Torerfolg nutzen.“

          Schalke überlegen, aber im Abschluß glücklos

          BVB-Trainer Bert van Marwijk verzichtete auf Innenverteidiger Christoph Metzelder, der sich einen Riß der Nasenschleimhaut zugezogen hatte. Für den Nationalverteidiger rückte Markus Brzenska in die Startelf. Er und seine Kollegen gerieten von Beginn an unter Druck. Marcelo Bordon (5.) setzte nach einer Ecke des gut aufgelegten Lincoln einen Kopfball knapp neben das Tor. Nur drei Minuten später verfehlte ein Distanzschuß von Rafinha das Ziel nur um Zentimeter. Auf der Gegenseite wurde es gefährlich, als Mladen Krstajic einen Freistoß von Tomas Rosicky (9.) an den eigenen Pfosten lenkte.

          Schalke blieb überlegen, im Abschluß aber glücklos. Zudem hatte BVB-Keeper Roman Weidenfeller einen glänzenden Tag erwischt. Zwei Freistöße von Lincoln (15.) und Bordon (24.) parierte er und blieb auch gegen Ebbe Sand (34.) Sieger. Dortmund tat sich im Spielaufbau schwer, hatte aber Pech, als Schiedsrichter Knut Kircher (Rottenburg) nach einem Foul von Krstajic an Salvatore Gambino den Elfmeterpfiff verweigerte.

          Ohne Risikobereitschaft

          Auch im zweiten Durchgang lebte das Nachbarschafts-Duell vor allem vom Kampf und von der Spannung. In der 50. Minute hatte der zweifache Torschütze aus dem Hinspiel, Kevin Kuranyi, seine beste Szene, als er den Ball mit der Brust annahm, den anschließenden Volleyschuß jedoch über das Tor setzte. Danach wurden die Gäste aktiver und hatten durch einen 18-Meter-Schuß von Rosicky eine gute Möglichkeit. In der Schlußphase verflachte die Partie immer mehr, weil beide Teams das letzte Risiko scheuten.

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