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Schwimm-EM : Teamspringer werden Dritte

Einzeln springen II: Tina Punzel Bild: dpa

Die deutschen Wasserspringer beginnen die Heim-EM mit einem Medaillengewinn: Tina Punzel und Sascha Klein werden Dritte im Teamwettbewerb.

          Erster Wettkampf, erste Medaille: Genau so hatten sie sich das vorgestellt. Die deutschen Wasserspringer sind am Montag erfolgreich in die Heim-Europameisterschaft gestartet – wenngleich die Entscheidung im Teamwettbewerb mehr Nervenkitzel bot als erwartet. Denn das deutsche Duo Tina Punzel und Sascha Klein aus Dresden war zunächst unerwartet schleppend in den Wettkampf gestartet.

          Bernd Steinle

          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Ob es nun Nervosität war oder fehlende Konzentration, jedenfalls mussten die beiden ausgerechnet bei den beiden Pflichtsprüngen zu Beginn schon reichlich Abzüge hinnehmen. „Da haben wir die Gegner stark gemacht“, ärgerte sich Lutz Buschkow, der Leistungssportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV).

          Einzeln springen II: Sascha Klein

          Dann aber begann die erfolgreiche Aufholjagd des DSV-Duos – in den restlichen vier Sprüngen des Wettkampfs arbeitete sich das Team beständig nach vorne. „Da haben die beiden gezeigt, dass sie kämpfen können“, sagte Buschkow. So sicherten sich Tina Punzel und Sascha Klein am Ende doch noch souverän hinter den Goldmedaillengewinnern Minibajew/Baschina aus Russland (416,90 Punkte) und dem zweitplatzierten ukrainischen Duo Bondar/Prokoptschuk (409,75) mit 390,95 Punkten die Bronzemedaille.

          Vor einem Jahr waren die beiden Dresdner bei der EM in Rostock noch Zweite im Teamwettbewerb geworden, und „natürlich haben wir daher mit Silber geliebäugelt“, sagte Buschkow. Trotzdem waren Punzel und Klein am Ende mit ihrer Ausbeute mehr als zufrieden – denn es war ein hochklassiger Wettkampf, in dem sie sich da am Montag behauptet hatten.

          Im nicht-olympischen Teamwettbewerb sind vor allem Wasserspringer mit Allround-Qualitäten gefragt, denn beide Athleten müssen sowohl vom Brett als auch vom Turm antreten. Ein Streichresultat gibt es nicht, jeder verpatzte Sprung wirkt sich somit voll auf das Endresultat des Teams aus. „Ich bin sehr froh über diese Medaille“, sagte Klein, der Weltmeister im Synchronspringen vom Turm mit Patrick Hausding – „auch, weil es meine erste bronzene bei Europameisterschaften überhaupt ist. Jetzt ist die Sammlung komplett.“

          Gemeinsam gewinnen: Medaillen gibt es in Berlin in Tropfenform

          Die 19 Jahre alte Tina Punzel, die nach langwierigen Rückenproblemen noch einige leichte Unsicherheiten zeigte, war ebenfalls „mit Bronze sehr glücklich. Wir wollten eine Medaille gewinnen, und das haben wir geschafft. Jetzt ist der Druck erst mal weg.“

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