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Schwimm-Europameisterschaft : Wellbrock holt Gold über 1500 Meter Freistil – in Rekordzeit

  • Aktualisiert am

Jubel über die Goldmedaille: Florian Wellbrock nach seinem Sieg über 1500 Meter Freistil in Glasgow Bild: dpa

In deutscher Rekordzeit: Der 20 Jahre alte Florian Wellbrock ist neuer Europameister über 1500 Meter Freistil. Damit holte der DSV bereits die zweite Goldmedaille in Glasgow.

          Freistilschwimmer Florian Wellbrock ist Europameister über 1500 Meter. Der 20-jährige schlug im Tollcross International Swimming Centre von Glasgow in deutscher Rekordzeit von 14:36,15 Minuten an und verwies den Ukrainer Michailo Romantschuk (14:36,88) und Gregorio Paltrinieri aus Italien (14:42,85) auf die Plätze zwei und drei.

          „Ich hatte auf den letzten Metern solche Schmerzen, das hatte ich noch nie in meinem Leben“, sagte Wellbrock im ZDF, „aber die Stimmung war atemberaubend. Es hat einfach Spaß gemacht. Wir haben sehr hart gearbeitet, das hat sich ausgezahlt.“ Wellbrock unterbot damit seinen erst im April aufgestellten Rekord bei den deutschen Meisterschaften um mehr als vier Sekunden und schwamm ein taktisch sehr starkes Rennen, ging gleich das Tempo von Rio-Goldmedaillengewinner Paltrinieri mit. Am Ende hatte er die größten Reserven. „Es hat gezeigt, dass ich die letzten Monate alles richtig gemacht habe“, sagte Wellbrock.

          „Ich bin stolz auf ihn. Mir kamen die Tränen auf der Tribüne, als er anschlug“, sagte Freundin Sarah Köhler, die am Tag zuvor als Vierte über 800 m Freistil enttäuscht hatte. Bundestrainer Henning Lambertz war überglücklich: „Phänomenal! Nach 200 Metern hatte ich Gänsehaut und wusste, dass das ein galaktisches Ding wird.“

          Für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) war es die zweite Goldmedaille des Wochenendes, nachdem die 4 x 200 Meter Freistil Mixed-Staffel am Samstag überraschend gesiegt hatte. Zuvor hatte Henning Mühlleitner über 400 Meter Freistil mit Bronze für das erste DSV-Edelmetall der Titelkämpfe in Schottland gesorgt.

          Bestens aufgelegt waren auch zwei Weltrekordler. Olympiasieger Adam Peaty aus Großbritannien schwamm die 100 Meter Brust in 57,10 Sekunden, Kliment Kolesnikow aus Russland die 50 Meter Rücken in 24,00 Sekunden.

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