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RWE kündigt an : Ökostrom-Tochtergesellschaft soll Milliarden verdienen

  • Aktualisiert am

Der RWE Innogy Windpark vor der Küste von Nordwales Bild: dpa

Ende dieses Jahres will RWE seine neue grüne Tochtergesellschaft an die Börse bringen. Nun sagt die Führung, was das im kommenden Jahr bedeuten soll.

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          Der Energiekonzern RWE schickt sein Zukunftsgeschäft mit großen Erwartungen an die Börse. Die künftige Tochtergesellschaft Innogy solle im kommenden Jahr ihren Gewinn steigern, teilte das Unternehmen an diesem Montag in Essen mit. Geplant sei ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 4,3 und 4,7 Milliarden Euro.

          Nach derzeitigen Plänen will RWE Innogy Ende dieses Jahres an die Börse bringen. Im Zuge der Erstnotiz ist auch eine Kapitalerhöhung von nach bisherigen Angaben rund 10 Prozent geplant. Damit soll Innogy seine Investitionen vorantreiben.

          Die Tochtergesellschaft wird künftig rund 40.000 der derzeitig 60.000 RWE-Mitarbeiter beschäftigten und gemessen an den Vorjahreszahlen mehr als 40 Milliarden Euro umsetzen. RWE hatte bereits angekündigt, dass Innogy künftig hohe Dividenden zahlen soll. Vorgesehen ist 70 bis 80 Prozent des um Sondereffekte bereinigten Gewinns auszuschütten.

          Für dieses Jahr kalkuliert das Management in den Innogy-Geschäften allerdings mit einem sinkenden Gewinn. So soll das Ebitda bei 4,1 bis 4,4 Milliarden Euro landen, 2015 steuerten die drei Zukunftssparten Ökostrom, Netze und Vertrieb noch 4,5 Milliarden Euro bei. Für den Gesamtkonzern liegen die Erwartungen weiter zwischen 5,2 und 5,5 Milliarden Euro. Das wäre im schlechtesten Fall ein Viertel weniger als 2015.

          RWE wirbt mit einem großen Transparent für seine neue Gesellschaft für erneuerbare Energien, Netze und Vertrieb

          Im Mutterkonzern, der auch langfristig die Mehrheit an Innogy halten und von deren Dividende profitieren soll, bleiben von den operativen Bereichen nur das zuletzt immer weniger profitable Geschäft mit den alten Großkraftwerken und der Energiehandel. Zu deren Gewinnaussichten gab RWE keine konkrete Prognose für 2017. Mit der Aufspaltung reagiert der Konzern auf die Folgen der Energiewende.

          An der Börse rutschten RWE-Aktien am Montag ab. Sie verloren bis zum frühen Nachmittag gut 1,2 Prozent an Wert und waren damit drittschwächster Wert im Leitindex Dax. Allerdings sind die Papiere in diesem Jahr bereits gut gelaufen und haben mehr als ein Drittel zugelegt.

          Größter Ergebnisbringer von Innogy wird das Netzgeschäft, das in diesem Jahr ein Ebitda von 2,5 bis 2,7 Milliarden Euro erwirtschaften soll nach 2,9 Milliarden 2015. Im Vertrieb rechnet das Management mit einem Gewinn zwischen 1 und 1,2 Milliarden Euro (2015: 1 Milliarden), im Ökostrombereich von 600 bis 800 Millionen (2015: 800 Millionen).

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