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Russische Angaben : UN-Inspekteure kehren am Mittwoch nach Syrien zurück

  • Aktualisiert am

Nach einem Luftangriff am Sonntag in Idlib Bild: AP

Die Chemiewaffeninspekteure der Vereinten Nationen kehren nach russischen Angaben an diesem Mittwoch zu weiteren Überprüfungen nach Syrien zurück.

          Die Chemiewaffenexperten der Vereinten Nationen sollen nach russischen Angaben ab Mittwoch abermals die Giftgasangriffe in Syrien untersuchen. Die Inspekteure sollten „am 25. September nach Damaskus zurückkehren“, sagte Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Dienstag laut russischen Nachrichtenagenturen. „Wir sind erfreut, dass unser Beharren auf eine Rückkehr der UN-Experten erhört wurde“, sagte Rjabkow.

          Er gestand ein, dass es bei der Zusammenarbeit mit Washington in der Syrienfrage erhebliche Probleme gebe. Die Vereinigten Staaten würden den UN-Sicherheitsrat drängen, eine Resolution unter Kapitel VII mit Gewaltandrohung gegen Syrien anzunehmen. Dabei zeige die syrische Führung guten Willen. Moskau ist ein enger Partner des Regimes in Damaskus. Rjabkow sagte, eine Resolution „unter Kapitel VII“ solle es ebenso wenig geben wie einen Automatismus für ein gewaltsames Vorgehen. Um die Frage gibt es seit Tagen Streit zwischen den Vereinigten Staaten und Russland.

          Die aktuelle Lage in Syrien

          Washington wirft Syriens Regierungstruppen unter anderem vor, bei einem Giftgasangriff am 21. August mehr als 1400 Menschen getötet zu haben. Das mit der Führung in Damaskus verbündete Russland sieht die Verantwortung hingegen bei den Aufständischen, die seit Frühjahr 2011 gegen den syrischen Präsidenten Baschar al Assad kämpfen.

          Washington zeigte sich nach dem Chemiewaffeneinsatz am 21. August zunächst zu einem Militärangriff gegen Assad bereit. Später einigten sich die Vereinigten Staaten und Russland aber auf einen Plan zur Vernichtung des syrischen Giftgasarsenals, dem Damaskus zustimmte. Über eine Resolution des UN-Sicherheitsrats gibt es jedoch noch Streit.

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