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Zweite Liga : FSV Frankfurt verpasst Punkt auf St. Pauli

  • Aktualisiert am

Nach der Niederlage gab es Trost von Hamburgern für die Bornheimer Bild: dapd

Der FSV Frankfurt hat sich in Hamburg nicht belohnt. „Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals auf St. Pauli so viele Chancen gehabt zu haben“, ärgert sich Sportchef Stöver.

          Der FSV Frankfurt läuft dem Glück und seinem dritten Auswärtssieg in der 2. Fußball-Bundesliga weiter hinterher. Trotz des 1:2 (0:2) beim Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli behielten die daheim noch sieglosen Hessen am Sonntag den Anschluss an das unter Mittelfeld. Mit elf Punkten ist der Abstand zum Relegationsplatz dank der ebenfalls schwächelnden Konkurrenz nicht größer geworden.

          „Man weiß, wie schwer es auf St.Pauli ist, die wollen wieder nach oben. Die Fans, die Mannschaft und die Atmosphäre hier haben Qualität. Wir haben uns sehr gut verkauft, aber die erste Chance von St. Pauli hat gleich gesessen“, meinte FSV-Coach Hans-Jürgen Boysen. „Mir wäre ein 5:5 lieber gewesen. Dann wären wir statt einer unglücklichen Niederlage mit einem verdienten Punkt zurückgefahren.“

          Nach zuletzt zwei Heimniederlagen feierte das ersatzgeschwächte Team von Trainer André Schubert den geforderten Pflichtsieg und festigte mit 25 Zählern seinen vierten Platz hinter Fortuna Düsseldorf (28), dem Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt (28) und Spitzenreiter SpVgg Fürth (29).

          „Wir müssen brutal hart weiterarbeiten“

          „Ich kann mich weder als Spieler noch als Trainer daran erinnern, jemals auf St. Pauli so viele Chancen gehabt und vergeben zu haben“, ärgerte sich FSV-Sportgeschäftsführer Uwe Stöver über die latente Schuss- und Trefferschwäche des Tabellen-Zwölften vor allem in der heißen Schlussphase. „Wir müssen brutal hart weiterarbeiten, um die notwendigen Punkte zu holen. Ich bin guten Mutes. “

          Vor 24.487 Zuschauern im erneut ausverkauften Stadion am Millerntor hatten Max Kruse (3. Minute) und Deniz Naki (30.) die Tore für die Hanseaten erzielt. Die Gäste spielten zwar gefällig mit, aber nur Marcel Gaus (76.) nutzte eine der sich bietenden Einschussmöglichkeiten. Die wegen Verletzungen und Sperren auf fünf Positionen umformierte St. Pauli-Elf agierte zielstrebiger und vor allem effektiver als die Hessen.

          Kruse war früh mit einem von Gledson unhaltbar abgefälschten Schuss und seinem achten Saisontreffer zur Stelle. Der nach langer Verletzungspause erstmals wieder aufgebotene Naki erhöhte nach einer schönen Kombination und Kruses Vorlage, während Frankfurt durch Karim Benyamina (42.) und Zafer Yelen (43.) nur den Pfosten traf. Nach der Pause drängte dann der FSV, schaffte aber lediglich das Anschlusstor.

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