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Sternekoch Nils Henkel : „Auf gegrillte Paprika ausweichen“

„Es ist wichtig, dass sich Dinge ändern“: Henkel an einem seiner liebsten Orte, einer Küche. Bild: Wonge Bergmann

Nach der Kündigung im Rheingau spricht der Zwei-Sterne-Koch Nils Henkel über seinen Wechsel zu anderem Essen, Zwänge in Restaurants und die Spitzengastronomie nach der Corona-Pandemie.

          5 Min.

          Herr Henkel, was empfinden Sie bei dem Begriff Corona-Krise, können Sie den noch hören?

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Ich kann das schon noch hören. Aber es ist schmerzhaft, weil das für die Gastronomie eine sehr harte Zeit ist.

          Sie haben im Rheingau gearbeitet, dem Gourmet-Restaurant im Hotel Burg Schwarzenstein zwei Michelin-Sterne erkocht. Während des Lockdowns wurde Ihnen gekündigt. Demnächst fangen Sie in Bingen an, im neuen Hotel Papa Rhein. Sicher waren Sie erleichtert, nicht lange auf eine neue Verpflichtung warten zu müssen?

          Das war eine große Erleichterung. In solchen Zeiten einen adäquaten neuen Job zu finden ist so gut wie unmöglich. Umso mehr freue ich mich, dass Jan Bolland mit diesem spannenden Projekt auf mich zukam.

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