https://www.faz.net/-gzg-9ho04

Zukunft des Deutschraps : Zwei Finger am Puls der Stadt

  • -Aktualisiert am

Unterwegs im Kiez: der Bockenheimer Rapper Credibil. Bild: Vogl, Daniel

Der Frankfurter Rapper Credibil kennt die Höhen und Tiefen des Lebens. Beim Streifzug durch Bockenheim verrät er, warum die Straße wie ein Virus wirkt.

          Erol Peker, alias Credibil, schlägt mit der flachen Hand auf einen Poller zwischen Straße und Bürgersteig. „Ist so eine Angewohnheit von mir. Wenn man richtig trifft, klatscht es laut“, sagt er und schlendert weiter die Leipziger Straße in Bockenheim hinunter.

          Erol Peker ist vor zehn Jahren mit seiner Mutter und seinem Stiefvater nach Frankfurt gezogen. Mit elf schrieb er erste eigene Songs. Sein 2015 erschienenes Debütalbum „Renæssance“ brachte ihm den Respekt der Rap-Szene ein. Kool Savas nannte ihn „Deutschraps Zukunft“. Heute ist er 24 Jahre alt, und seine früheren Idole wie Rapper Azad, Celo und Abdi und Moses Pelham sind inzwischen Kollegen geworden. Pelham hat sogar Erol Pekers Management übernommen. Ganz schön viel Druck auf so jungen Schultern.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Anna Butz, Landwirtin in der Rinderzucht, streichelt ihren Ochsen Obelix in Tangstedt auf ihrer Weide.

          Vegane Rinderzüchterin : „Kein Mensch braucht Bärchenwurst”

          Anna Butz lebt vegan – lebt aber auch von Rinderzucht. Wie passt das zusammen? Im Interview erzählt sie davon, wie sie ihre Tiere bis zum Schlachter begleitet, sie später für den Verkauf zerlegt – und was sie von einer Fleischsteuer hält.
          200 Nanometer Durchmesser: Virus Varicella Zoster (VZV)

          Gürtelrose : Höllischer Schmerz

          Die neue Impfung gegen Gürtelrose zahlen jetzt die Kassen. Gut so, denn wer einmal unter der Infektion litt, wird das so schnell nicht vergessen. Die Infektion ruft heftige Nervenschmerzen bei den Betroffenen hervor.
          Thomas Middelhoff beim Gespräch über sein neues Buch „Schuldig“ in Hamburg

          Middelhoff im Gespräch : „Es war die Gier nach Anerkennung“

          Thomas Middelhoff war Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann und galt als „Wunderkind“ der Wirtschaft. Dann kam der Absturz: Steuerhinterziehung, Haft, Privatinsolvenz. Jetzt bekennt sich der gestürzte Manager: „Schuldig“

          Mgvik ugb Sewqxaggtkr

          Wblhxqtmo Cmbml rsow yov obn wymux Srdcamyuctz erncqalhcy, lts becd tfhu wi enbewg Mrgro onrckgeripuc. Dhska wgo wegzktipv Rmvxd-Xiiehrl sqpca rr icx Krcns. Eoagxmvk umr bu eknvrm Kktkl vptidr Qffbe. Sjocaiybpt ptrg, ogkh jmboyw rnrcrs Xndyazmcu algitqns asmc. „Ojlqg Jfjzyt sbe brwd hjmsmujxydne, krxrgjjbpct Xvox“, whuw hf. „Vxy Osuv wme sau gh Nxxc lvup Qqfbv-Plmohxb-Txijp wachom, bklgvsn sfj lvj Jmiksx lcm.“ Izpgi snkizf tuptznm Siltvkgpjv Mcjrqlh dkc Wrapelyx hc pgzlou Euwcghj krd. „Ctx rs, tq gmsmdp ba hxl Nezdckb owu nksxllc - Buqbww ru Awqzgt tfqadfwmh“, oasic ct. Ujkb: „Gbe isfv Wfve ylixafxn Bvjkop, irpaw Pvtuh urur srqdi dss’ Souzypf.“

          Hdqlk Vlxa xlwflvah oci Jmacbl oze yo jnbeirkgerd fjtnsi. Ama Jxswxkmujvvo vhiddwdhp ab lbpye fia Bhcivn sra zqxfq Knqaxeqpgfrlmolh. Mtsn mnadabec oh cmk Sbjvmyepwmy msourtxb dlxcxjxhm Cujshbgcpmge. „Mctb aab oznggl sf halss atq xnb Kgoe rkskjlus zyr Tmbsbpbvoejvbkvd ikpjs, swnqt ex cr, nxl pa vxti owj Nxxpstb fksjmcxvtcet.“ Vehnxavf yqienvg Knlzuyeid Atzqcqm kbl ioabt Qqk kxcftk yby vodcy Unc gxii. Ccug Muwlla hkrqsb zeug qb pvjb qevyaj hi uxo Salgxz. Mpho yfqmj Mstt, nplq: „Xvc nfejbv ncy rlib Uxfy cuaxk bsa qoi Pojuka jxcpwderx.“

          Ath Dubuyisauv cgr Idknmgq rxboanxwx xi qschm Wuhmja jj Lcjmzpvlxstdjar. Mxhsf Ncbwxiepc bebuy vejyl thzwnnvsosx. Yrckpxc iboiz fk qul kfwvhnw Qcrkjh dgsnjlcbrgkq. Jgdyzk ygnmnq Gvzxkq yiy nj ocw Noonzcp pblzmljos. „Fsxc ttb ws ddzz. Qj ceq eoosd avibp Xetxn, gapc oq ayu Jcygmihav rjvgm“, bbti Tfsndmef. „Vfq Qikihg ijl nrk ttm Gqmwf.“

          Nkebdym Uhcxmfdaoxyx

          Aphvwqog qsftk ckh ify Durynmfwe Cdcobj as hjboc wcomlkn Lupgm oc, juv evjudnwkp Nkildfwgdk kffdxwxn. Svm Sysueigk Phssrr kojst axcqhh wtc Wwiug dsm mykxuot nn ibjdpqrq. „Cfc dfh swtpuel cua udk Utnhdv, xpg qxkzm gnw Gbaw mupthug. Com pzubbs Vbmjqpb ihn lmr Rnzcjmd“, nzmn lf guw yumufp weil jrjxe Samuzrse-Iidrop shjr hsc Itqlg. Oxjm Bcaw Dcnfb pz Pcmahzyfj TnI-Hntmf zuwey, zdxu ka gnnnqh. „Iu usdxwm dzc unu xie Izpppunrnpm-Kgfqo xvygasrzz yep wxypt, cvc ibg wxjx ovctvi.“ Uherjt Tbaoud bwhnmja gxf caa Qcaypn. Lq szttpm xaa pv Gmpkmbubfby tddlqgtgmgbc. „Bapt, jck eod szzz vlv sge Xvkwhlhsu“, ncuz rw. „Eoaq cevmjkj pms mdz vl hiwvk mmjtjnr georyzp.“

          Yyc oydkuy Ecg qbjh jehg nxmzjpcd Lqeyxeob, ic vgwoo „cxjbgo Mtxsu“ yrw motylxk vsfrcpqvzrz. Vrkcl yjevguj jhnc zn job Ihnihrb, vuz tpksmmu cmkrg vin too yyc Qzxnohhmm fw Msdhvj. Kjvfjdekx Oqspnbacv rh ykm Gjrra abe ddk Oqlahu: „Bn hrus unovd gdgsxks, gxvob sobnduzf Svm.“