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Zu schnell auf der Autobahn : Wiesbadens OB vier Wochen ohne Führerschein

  • Aktualisiert am

Wiesbadens Rathauschef Gerich (SPD) Bild: Frank Röth

Weil er auf der Rückfahrt von einer Hochzeitsfeier nachts auf der Autobahn 41 Kilometer in der Stunde zu schnell gefahren ist, muss Wiesbadens Rathauschef Gerich auf den Führerschein verzichten. Nun gilt für ihn: vier Wochen ohne.

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          Der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) ist auf der Autobahn als Raser geblitzt worden, was ihn für vier Wochen den Führerschein gekostet hat. Gerich bestätigte auf Facebook einen Bericht der Wiesbadener Zeitungen vom Donnerstag.

          Das „passierte zum ersten...., und hoffentlich zum letzten mal. Bin halt auch nur ein Mensch“, schrieb er. Dem Bericht zufolge war Gerich auf der Rückfahrt von einer Hochzeitsfeier nachts auf der Autobahn 41 Kilometer in der Stunden zu schnell gefahren. Neben dem Führerscheinentzug setzte es 160 Euro Bußgeld und drei Punkte. Den Führerschein habe der Oberbürgermeister am Mittwoch zurückbekommen.

          Die Leser auf Facebook nahmen dem Stadtchef die Eskapade nicht krumm - im Gegenteil drückten bis Donnerstagmittag über 400 Menschen auf „Gefällt mir“. „Kann jedem passieren“, kommentierte eine Leserin.

          600 Euro Geldbuße, drei Monate Fahrverbot

          Noch mehr Gas gegeben hatte ein junger Mann, den Beamte in Südhessen stoppten: Mit 139 Kilometern in der Stunde statt mit den erlaubten 60 ist ein junger Raser in Lorsch unterwegs gewesen. Der 19 Jahre alte Fahrer fiel der Polizei auf der Bundesstraße 47 auf, als er mit seinem Auto deutlich zu schnell unterwegs war und zudem das Überholverbot missachtete. Einer Zivilstreife ging der Raser schließlich ins Netz, wie die Polizei in Darmstadt berichtete.

          Der junge Mann muss nun mit einem Bußgeld von 600 Euro, vier Punkten in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und zwölf Wochen Fahrverbot rechnen, wie die Beamten mitteilten.

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