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Bußgelder verhängt : Zoll stoppt Produktfälscher auf Sanitärmesse ISH

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Fundsache: Zöllner entdecken auf Messen in Frankfurt immer wieder Plagiate - so auch während der ISH Bild: Jakob von Siebenthal

Aussteller wissen es längst: Zöllner schauen auf Messen in Frankfurt regelmäßig nach Plagiaten. Dennoch werden immer wieder Fälschungen ausgestellt. Das hat Folgen.

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          Der Zoll hat auf der Frankfurter Sanitär- und Klimamesse ISH mutmaßliche Produktfälscher gestellt. Insgesamt habe man auf der am Samstag beendeten Veranstaltung 169 verdächtige Artikel sichergestellt, berichtete das Hauptzollamt Darmstadt am Montag. Es seien 30 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Marken-, Design- und Patentgesetz eingeleitet worden. Die Nachahmer geschützter Markenprodukte stammten meist aus China und der Türkei.

          Da diese Ermittlungen international meist im Sande verlaufen, verlangen die Behörden gleich bei der Entdeckung auf der Messe Sicherheitsleistungen für zu erwartende Strafen und Gerichtskosten: 500 Euro bei Ersttätern und mindestens 1500 Euro bei Wiederholern, wie ein Zollsprecher erläuterte. Auf diese Weise seien bei der ISH in diesem Jahr 44.100 Euro zusammengekommen. Die Zöllner beschlagnahmten auch digitale und gedruckte Kataloge, um den weiteren Verkauf der nachgemachten Waren zu unterbinden.

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