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Bußgeld in neun Fällen : Schwarzarbeit auf Frankfurter Buchmesse

  • Aktualisiert am

Schwarzarbeit: Auch auf der Frankfurter Buchmesse gibt es sie (Symbolbild). Bild: dpa

Nach dem Ende der Frankfurter Buchmesse haben die Abbauer Besuch vom Zoll erhalten. Die Beamten kontrollierten hinsichtlich Schwarzarbeit, illegaler Beschäftigung und der Zahlung des Mindestlohns.

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          Auch auf der Frankfurter Buchmesse gibt es Schwarzarbeit: Während der Abbauarbeiten hat das Zollamt die Arbeitsbedingungen von 46 Betrieben kontrolliert und in 9 Fällen ein Bußgeld erhoben, wie der Zoll am Freitag in Frankfurt berichtete. Die Buchmesse war am Sonntag zu Ende gegangen, am Montag bauten Firmen die Stände auf der weltgrößten Bücherschau ab.

          Konkret sei es bei den Kontrollen um Verstöße hinsichtlich Schwarzarbeit, illegaler Beschäftigung und der Zahlung des Mindestlohns gegangen, teilte das Hauptzollamt Frankfurt am Freitag mit. In neun Fällen stießen Beamte auf Hinweise, dass die Arbeitnehmer kein gültiges Ausweisdokument mit sich führten.

          18,5 Millionen Euro Schaden im vergangenen Jahr

          Insgesamt hat das Hauptzollamt Frankfurt 2017 nach eigenen Angaben 286 Arbeitgeber auf Schwarzarbeit geprüft. 998 Einzelverfahren wurden in diesem Zeitraum neu eingeleitet - in etwa ebenso viele wie im Jahr davor. Den entstandenen Schaden durch die aufgedeckten Fälle bezifferte der Zoll auf 18,5 Millionen Euro.

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