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Frankfurter Flughafen : Jobmaschine, leise und klimaneutral

Zukunftsweisend: Die Verknüpfung des Frankfurter Flughafens mit anderen Verkehrsmitteln wie der Bahn und ihren schnellen ICE-Zügen wird immer wichtiger. Bild: dpa

Der Koalitionsvertrag des neuen Frankfurter Bündnisses widmet sich auch dem Luftverkehr: Was die neue Koalition im Römer vom größten deutschen Flughafen erwartet, was ohnehin auf dem Weg ist und was schwierig wird.

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          In den allgemein gehaltenen Passagen umreißt der Koalitionsvertrag zwischen Grünen, SPD, FDP und Volt für den Frankfurter Flughafen vielfach Ziele, denen heute auch in der Luftverkehrswirtschaft wohl niemand grundsätzlich widersprechen würde. Denn auch in der Branche ist jedem klar, dass der Luftverkehr der Zukunft klima- und raumverträglicher werden muss, wenn man nicht grundlegend an Akzeptanz verlieren will. Klar ist auch, dass das gerade für eines der weltweit größten Luftverkehrsdrehkreuze gelten muss, das mitten in einem Ballungsraum liegt.

          Jochen Remmert
          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Neu sind viele der Ziele des neuen Bündnisses nicht. Etwa jene, die die Koalitionäre mit einer „verbesserten Verzahnung (des Luftverkehrs, Ergänzung der Redaktion) mit dem öffentlichen Nah- und Fernverkehr“ beschreiben. Flughafenbetreiber Fraport AG spielt schon seit vielen Jahren den Frankfurter Vorteil der Intermodalität, der möglichst nahtlosen Verbindung der verschiedenen Verkehrssysteme Flugzeug, Bahn und Auto, im Wettbewerb mit konkurrierenden Drehkreuzen aus. Der Münchner Flughafen etwa verfügt über keinen ICE-Anschluss.

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