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Frankfurter Brandstiftung : Zeitplan zum Wiederaufbau des abgebrannten Goetheturms wackelt

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Der Frankfurter Goetheturm war einer der höchsten hölzernen Aussichtstürme Deutschlands. Durch Brandstifter wurde er zerstört (Archivbild). Bild: dpa

Der Wiederaufbau des abgebrannten Goetheturms ist ins Stocken geraten. Aktuell ist unklar, ob das hölzerne Wahrzeichen in Frankfurt wie angepeilt im Mai 2020 eröffnet werden kann.

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          Der Zeitplan zum Wiederaufbau des Frankfurter Goetheturms ist ins Wanken geraten. Derzeit sei unklar, ob das hölzerne Wahrzeichen wie angepeilt im Mai 2020 eröffnet werden könne, sagte Günter Murr, Sprecher im Baudezernat der Stadt Frankfurt, am Sonntag. Zuvor hatte hessenschau.de darüber berichtet, dass der Wiederaufbau ins Stocken geraten sei.

          Murr erklärte, dass derzeit zum genauen Zeitplan keine Angaben gemacht werden könnten: „Es ist gegenwärtig unklar, ob es bis Mai 2020 klappt oder nicht.“ Derzeit warte man auf eine Zulassung von Baumaterial. Vor der Verwendung von Brettschichtholz aus Kastanie werden ein Gutachten nötig, ob es für den Bau geeignet sei und zugelassen werden könne. Das Ergebnis des Gutachtens soll in den kommenden Wochen vorliegen, wie Murr sagte.

          Wiederaufbau für 2,4 Millionen Euro

          Das Wahrzeichen war Mitte Oktober 2017 in Frankfurt-Sachsenhausen einer Brandstiftung zum Opfer gefallen. Der Wiederaufbau soll rund 2,4 Millionen Euro kosten. Rund 2,1 Millionen Euro kommen aus der Versicherungssumme. Sicherheitsmaßnahmen und Freianlagen muss die Stadt bezahlen. Bürger hatten 195 000 Euro für den Wiederaufbau gespendet und sich in einer Online-Umfrage für einen möglichst originalgetreuen Wiederaufbau entschieden.

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