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WWF warnt : Hessens Gewässer in schlechtem Zustand

  • Aktualisiert am

Idylle mit bitterem Beigeschmack: Hessens Gewässer sind in einem schlechten Zustand. Bild: Wolfgang Eilmes

Quecksilber und Nitrat verseuchen Hessens Gewässer, wie der WWF unter Berufung auf Studien sagt. Die Umweltschützer schlagen Alarm. Denn die Seen, Flüsse und Bäche seien in einem bedenklichen Zustand.

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          Viele Flüsse und Bäche in Hessen sind einer Analyse der Umweltorganisation WWF zufolge in schlechtem Zustand. Es gebe wie in den anderen Bundesländern großen Handlungsbedarf, erklärte die Umweltschutzorganisation am Montag unter Berufung auf eine Analyse offizieller Behördendaten. Grund seien die Belastung mit Nitrat aus der Landwirtschaft und Schadstoffen wie Quecksilber. Beim Grundwasserschutz gehöre Hessen allerdings zu den bundesweiten Vorreitern.

          WWF-Vorstand Christoph Heinrich forderte vor der am Mittwoch beginnenden Konferenz der Umweltminister von Bund und Ländern, „den Gewässerschutz endlich ernst“ zu nehmen. „Es wurde zu lange weggesehen, wenn weite Teile der Industrie und des Agrarsektors auf Kosten unseres Wassers gewirtschaftet haben“, kritisierte er.

          Die meisten Seen, Flüsse und Bäche in Deutschland sind in keinem ökologisch guten Zustand. Das beutetet nicht unbedingt, dass dort das Baden gefährlich wäre, sondern dass man dort nicht die Tiere und Pflanzen findet, die natürlicherweise dort leben sollten.

          Das Leitungswasser in Deutschland kann man bedenkenlos trinken. Laut Umweltbundesamt sind die häufigsten Gründe für einen schlechten Öko-Zustand Belastungen aus der Landwirtschaft sowie Begradigung, Verbauung oder Unterbrechung durch Wehre.

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