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Anklage gegen Stephan E. : Wurde Walter Lübcke Opfer einer Terrorbande?

Anklage steht bevor: Noch sind viele Fragen zum Mordfall Lübcke unbeantwortet. Bild: AFP

Ein halbes Jahr nach dem Mord an Kassels Regierungspräsident soll nun Anklage erhoben werden. Es steht ein Prozess mit vielen Fragen bevor.

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          Am Wochenende hat Hessens Ministerpräsident den ehemaligen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke postum mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille ausgezeichnet. Der Mann, der in der Nacht zum 2. Juni auf der Terrasse seines Wohnhauses im nordhessischen Wolfhagen erschossen wurde, sei ein „leuchtendes Vorbild für Freiheit und Demokratie“ gewesen, heißt es zur Begründung.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Helmut Schwan

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wenn um den Jahreswechsel herum die Bundesanwaltschaft Anklage gegen Lübckes mutmaßlichen Mörder Stephan E. erhebt, wird diese vermutlich keine überraschende Wende bringen. Auch wenn der dringend Tatverdächtige via Fernsehmagazin ein zweites, neues Geständnis angekündigt hat. Es habe in jener Nacht einen zweiten Mann am Tatort gegeben – das ist die Version, die E. schon vorab über seinen Anwalt streuen lässt.

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