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Regeln für den Wohnungsbau : Mehr Spielraum für Bauherren

In den Großstädten Mangelware: Wohnungen wie hier im Frankfurter Europaviertel. Bild: dpa

Hessen ist früh dran und setzt das Baulandmobilisierungsgesetz um. Durch Befreiungen von Bebauungsplänen könnten viele zusätzliche Wohnungen entstehen.

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          Vierhunderttausend Wohnungen sollen künftig jedes Jahr in Deutschland gebaut werden. Das hat sich die Ampelkoalition in Berlin in ihren Koalitionsvertrag geschrieben. Leicht wird es nicht, dieses ambitionierte Ziel zu erreichen. Denn es könnte an der Verknappung der wichtigsten Ressource scheitern: am Bauland.

          Immerhin erleichtert die alte Regierung der neuen ein wenig die Arbeit. Mit dem Baulandmobilisierungsgesetz, das noch von der GroKo verabschiedet wurde, sind entscheidende Weichen gestellt worden. Das Gesetz soll den Kommunen die Bereitstellung von Bauland erleichtern. Mit dem Land Hessen will nun nach Hamburg und Berlin auch das erste Flächenland die nötigen Verordnungen auf den Weg bringen, mit denen der Gesetzesrahmen auf Länderebene aktiviert werden kann. Hessen ist damit früh dran – das allein ist schon ein schöner Erfolg.

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