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Geplante Multifunktionshalle : Frankfurt und der Kampf um die Arena

So könnte die Multifunktionshalle am Flughafen aussehen Bild: GBP Architekten

Ob und wo in Frankfurt eine Multifunktionsarena mit mehr als 10.000 Plätzen entstehen soll, steht lange nicht fest. Weil die Störfeuer zunehmen, muss sich die Stadt rasch entscheiden. Wenn es verrückt läuft, gibt es am Ende zwei neue Arenen.

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          Wenn es verrückt läuft, hat Frankfurt am Ende zwei neue Arenen für Sport und Konzerte. Die eine steht am Kaiserlei, auf einem städtischen Grundstück an der Grenze zu Offenbach. Sie wird 120 bis 150 Millionen Euro gekostet haben und etwa 13.000 Zuschauern Platz bieten. Die andere Arena für zirka 23.000 Zuschauer steht am Flughafen, errichtet für rund 300 Millionen Euro auf einem Areal der Fraport AG. Für beide Projekte gibt es namhafte Investoren. Beide Projekte haben Vor- und Nachteile. Und beide Unternehmen, die hinter den gigantischen Multifunktionsarenen stehen, wollen an einem der besten Standorte der Republik verdienen. Ein Insider sagt: „Das sind zwei Großkonzerne, die sich den Markt nicht gönnen.“

          Tobias Rösmann

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auf eine Doppellösung sollte trotzdem niemand wetten. Denn zwei Hallen, die parallel und sehr ähnlich bespielt werden, dürften kaum rentabel sein. Dass Frankfurt mit 750.000 Einwohnern im Zentrum einer Wachstumsregion aber mindestens eine solche Arena braucht, steht außer Frage – für die Heimspiele der Profiklubs der Skyline-Basketballer und der Eishockey-Löwen, vor allem aber für Konzerte, für die das Waldstadion zu groß ist und alle anderen Orte zu klein sind.

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