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Zweitägige Veranstaltung : Start-up-Safari stellt Gründer der Region vor

Digitale Vernetzung: das Tech Quartier in Frankfurt gibt Gründern einen Raum für Austausch Bild: Cornelia Sick

Die Gründerszene in der Rhein-Main-Region vernetzen und Interessierten einen Überblick geben: Das Start-Up Safari will mit einer Veranstaltung im Hybridformat über das städteübergreifende Gründergeschehen informieren.

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          Der wohl größte Gründertreff in der Rhein-Main-Region, die Start-up-Safari, mischt in diesem Jahr digitale Veranstaltungen und lokale Treffpunkte, um trotz der Corona-Beschränkungen einen Überblick über die Szene zu geben. Mehr als 100 Unternehmer und Branchenexperten sind als Redner und Diskussionsteilnehmer eingeplant. Zudem ist für die zweitägige Veranstaltung, die am 14. Oktober beginnt, ein Livestream namens „Safari TV“ geplant. Im Gegensatz zu früheren Jahren sind die Tickets für Teilnehmer diesmal kostenfrei.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die von der Frankfurter Gründerplattform Station organisierte Start-up-Safari war erstmals 2017 mit dem Ziel veranstaltet worden, Interessierten einen Überblick über das Gründergeschehen der gesamten Rhein-Main-Region zu geben und die Szene städteübergreifend zu vernetzen. Vergangenes Jahr hatten mehr als 600 Teilnehmer rund 60 Veranstaltungen und Dutzende Gründerorte in fünf Städten besucht. Auch Vertreter mittelständischer Betriebe und Konzerne hatten die Safari genutzt, um Kontakte zu jungen Unternehmern zu bekommen. Finanziell unterstützt wird die Safari unter anderem von mehreren regionalen Unternehmen, den Kommunen, dem Land Hessen und der Wirtschaftsinitiative Frankfurt/Rhein-Main.

          Ein Hybridformat

          Doch während ähnliche Safaris in anderen Großstädten abgesagt, verschoben oder komplett ins Internet verlegt wurden, versuchen sich die Hessen an einem Hybridformat. Im Frankfurter Coworking-Büro Mindspace haben die Veranstalter ein temporäres Fernsehstudio eingerichtet, von dem aus Gespräche und Diskussionen live ins Internet übertragen werden. Zu sehen sind sie unter anderem auf der Videoplattform Youtube.

          Man rechne mit 1000 Zuschauern, sagte die Safari-Organisatorin Carolin Wagner. An den Gesprächen beteiligen sich Investoren, Förderer, Politiker und die Gründer der erfolgreichsten Start-ups der Region, darunter von Emma Matratzen, den Fintechs Ginmon und Clark und dem Handygriffhersteller Flapgrip. „Uns ist es wichtig, dass möglichst viele aus dem Ökosystem eingebunden werden“, sagt Wagner. Thematische Schwerpunkte seien Greentech, Künstliche Intelligenz und Lifestyleprodukte.

          Daneben soll es eine Reihe von Angeboten zum Netzwerken geben. In Wiesbaden und Idstein etwa sind an der Hochschule Fresenius Gründerfrühstücke geplant, und in Offenbach wird es eine Tour zu wichtigen Gründerorten geben. In Cafés sollen sich Interessierte zum Public Viewing des Safari TV treffen können. Und es wird ein digitales Speeddating organisiert, bei dem Teilnehmer alle 90 Sekunden einem neuen Gesprächspartner zugeordnet werden.

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