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Weiter im Corona-Tief : Zähe Erholung am Frankfurter Flughafen

Ausgedünnt: Die Fluggastzahlen hängen weiter im Corona-Tief Bild: Lando Hass

Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen hängen weiter im Corona-Tief. Der Frachtumschlag entwickelt sich besser. Das hat aber einen besonderen Grund.

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          Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen erholen sich nach wie vor im Wochenvergleich nur schleppend. In der abgelaufenen Woche zählte Deutschlands größter Flughafen 353.438 Passagiere und damit 77,5 Prozent weniger als in der Vergleichswoche vor einem Jahr. Gegenüber der vorangegangenen Woche stieg die Zahl der Fluggäste um rund 10.000.

          Jochen Remmert

          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Der Frachtumschlag entwickelt sich besser, wenn auch von einem ebenfalls niedrigen Niveau aus. Fracht und Postsendungen zusammen lagen mit 34.490 um 11 Prozent unter dem Vorjahreswert in der Woche zuvor waren es noch 15,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Dass die Frachtflugzeuge nach wie vor sehr gut ausgelastet sind, ist allerdings der Tatsache geschuldet, dass praktisch die gesamte Frachtkapazität der Passagierflugzeuge weggefallen ist und nach wie vor ein Großteil der Passagierflotten mangels Nachfrage abgestellt ist. Um mehr Frachtkapazität anzubieten, sind bereits einige Flugzeuge auch für den Frachttransport vorläufig umgerüstet worden.

          Gleichwohl blieb die Zahl der Flugbewegungen in Frankfurt insgesamt mit 4023 um mehr als 61,3 Prozent unter jener des Vorjahreszeitraums zurück. Der Flughafenbetreiber Fraport wie auch der Hauptkunde Lufthansa rechnen erst in drei bis vier Jahren mit einer Rückkehr der Verkehrszahlen in die Nähe der Größenordnungen vor Beginn der Corona-Pandemie. Allerdings rechnen bei auch damit, dass sie sich dann zunächst auf einem 15 bis 20 Prozent kleineren Luftverkehrsmarkt bewegen werden.

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