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Wirtschaftsprognose für Hessen : Wohnungsmangel bremst Wachstum

Hilferuf: Viele Restaurants und andere Betriebe suchen händeringend nach Personal. Bild: dpa

Die Aussichten für die regionale Wirtschaft stehen eigentlich gut. Sorgen bereitet der IHK nun aber die neue Corona-Welle. Der Anstieg der Infektionszahlen ist allerdings nicht das einzige Problem.

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          Die aktuelle Corona-Lage trübt die Freude. Ohne die derzeitige Situation hätte der Frankfurter IHK-Präsident Ulrich Caspar die Konjunktur- und Beschäftigungsprognose unter dem Titel „FrankfurtRheinMain wieder auf Wachstumskurs“ für 2022 wohl freudestrahlend vorgetragen. So aber tat er es eher bedächtig und mit leichten Sorgenfalten auf der Stirn. Denn die Ergebnisse der Befragung der 9000 Mitgliedsunternehmen, an der sich nach Angaben von IHK-Geschäftsführer Sebastian Trippen gut ein Drittel beteiligt hat, sind deutlich positiver als im Jahr zuvor. Allerdings fand die Erhebung vor dem 4. Oktober statt und bezieht somit die aktuelle Lage nicht ein.

          Patricia Andreae
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nach dem „dramatischen konjunkturellen Einbruch“ durch die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr war demnach die Stimmung bis zum Beginn des vierten Quartals wieder stark aufgehellt. „Die Unternehmen der Region haben ihre Geschäftslage deutlich besser bewertet als ein Jahr zuvor“, berichtete Trippen. Demnach gingen 40 Prozent von guten Geschäften aus – im Vorjahr waren es nur 26 Prozent. Nur noch knapp 16 Prozent berichteten von schlechten Geschäften, im Jahr zuvor waren es 29 Prozent. 44 Prozent der Teilnehmer zeigten sich ähnlich wie im vergangenen Jahr (45 Prozent) mit ihrer aktuellen Geschäftslage zumindest zufrieden.

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