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Schweinehaltung im Blickpunkt : Wiedergewählter Bauernpräsident beklagt ideologische Agrarpolitik

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Bleibt Hessens Bauernpräsident: Karsten Schmal auf seinem Hof in Waldeck Bild: Rainer Wohlfahrt

Karsten Schmal bleibt hessischer Bauernpräsident. Er wurde mit 95 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt. In seiner Rede beklagte er eine zunehmend ideologische Agrarpolitik in Hessen.

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          Auch in den nächsten zwei Jahren führt ein Landwirt aus Nordhessen den Landesbauernverband. Die Delegierten des Verbands haben Karsten Schmal gestern auf ihrer Versammlung in Vöhl am Edersee in seinem Amt bestätigt. Auf den Milchbauern aus Waldeck-Sachsenhausen entfielen demnach 104 von 109 gültigen Stimmen, eine Quote von 95 Prozent.

          Der 53 Jahre alte Agrar-Ingenieur beklagte in seiner Rede beklagte er eine zunehmend ideologische Agrarpolitik in Hessen vor allem in der Schweinehaltung. Dabei geht es um die Frage, wie viel Platz eine Sau mit Ferkeln braucht und ob bei der Ferkelkastration örtliche Betäubung erlaubt wird oder Vollnarkose sein muss, die nur ein Arzt geben darf.

          Kritik an „Glyphosat-Ausstiegsstrategie“

          Schmal rügt auch den Ausstieg aus dem Schulkakao-Programm. Wenig anfangen kann er auch mit der „Glyphosat-Ausstiegsstrategie“ auf Landesebene, nach der Landesbetriebe diesen Unkrautvernichter nicht mehr verwenden dürfen.

          Dagegen lobte Schmal die Zusammenarbeit mit dem Landwirtschafts- und dem Kultusministerium in Wiesbaden in der Gemeinschaftsinitiative „Bauernhof als Klassenzimmer“. Gleiches gelte für das vom Landesverband Hessischer Imker und dem Hessischen Bauernverband angestoßene Projekt „Hessens Landwirtschaft blüht für Bienen“, das im Rahmen der Kampagne „Bienenfreundliches Hessen“ auch von der Landesregierung unterstützt wird.

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