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Tarifeinigung in Hessen : Ein bisschen zu viel versprochen

Übereinkunft nach Protesten: Die Gewerkschaften und Innenminister Peter Beuth (rechts) haben inzwischen den neuen Tarifabschluss präsentiert. Bild: dpa

Durch den neuen Tarifabschluss erhalten die hessischen Landesbediensteten mehr Geld und Anspruch auf Homeoffice. Doch die Kettenbefristungen für Hochschulmitarbeiter gelten weiterhin – und sind in diesem Ausmaß untolerierbar.

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          Als die Gewerkschaften und der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) kürzlich den neuen Tarifabschluss für die rund 145.000 Landesbediensteten präsentierten, fanden sie viele lobende und auch manch kritische Worte für dessen Details: Prozentuales Lohnplus: gut. Zweimal extra Sonderzahlungen: sehr gut. Anspruch auf Homeoffice: immerhin.

          Nur zu einem Punkt wurde auffallend wenig gesagt: Noch kurz vor der letzten Verhandlungsrunde hatten Gewerkschafter mit großen Worten erklärt, sich für ein Ende der Kettenbefristungen einsetzen zu wollen. Es sei unerträglich, hieß es da noch, dass Betroffene jahrelang keine Arbeitsplatzsicherheit hätten. Denn anders als normale Arbeitnehmer müssen viele Hochschulmitarbeiter nicht nach spätestens zwei Jahren entfristet werden.

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