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Messe Frankfurt : Hoffnung auf das neue Jahr

Schluss mit Leere: Im Frühjahr soll sich das Frankfurter Messegelände wieder füllen. Bild: Lucas Bäuml

Die Buchmesse in dieser Woche bringt ein bisschen belebte Normalität zurück aufs Frankfurter Messegelände. Zum neuen Jahr soll endgültig alles besser werden. Die Geschäftsführung rechnet von Januar an mit einem „gut gefülltem Gelände“ – doch die Auswirkungen der Pandemie werden auch 2022 noch zu spüren sein.

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          Schon für den Herbst hatten Gastgewerbe, Catererer, Standbauer und Taxiunternehmen darauf gehofft, dass sich mit der Buchmesse auch für sie das Geschäft wieder beleben würde. Doch die Bücherschau fällt deutlich kleiner aus als erhofft, und auf den Hotel-Buchungsportalen sind auch jetzt noch reichlich Zimmer. Mit Raten von deutlich weniger als 100 Euro je Nacht in Vier-Sterne-Häusern kann von Messepreisen noch längst nicht wieder die Rede sein.

          Patricia Andreae
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Zum neuen Jahr aber soll alles besser werden, zumindest ein wenig: „Die Messen im Frühjahr finden analog statt, auf unserem Messegelände in Frankfurt, allerdings weiterhin mit spürbaren Bremsspuren aufgrund der Pandemie, wir sind dennoch zuversichtlich“, sagt Messe-Geschäftsführer Detlef Braun. Er hebt hervor: „Der Zuspruch, auch von internationaler Seite, ist groß.“ Das ist entscheidend, denn nur wenn Aussteller und Einkäufer auch aus Übersee anreisen können, sind Messen sinnvoll. „Wir sind optimistisch, dass, wie aktuell gegeben, die Einreise nach Deutschland für Geschäftsreisende aus fast allen Ländern ohne Quarantäne möglich ist“, sagt Braun, schränkt aber sogleich ein, „die Lage ist weiterhin volatil, und die Auswirkungen der Pandemie werden auch 2022 noch zu spüren sein.“

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