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Solartechnik : Strom vom Balkon

Schön ist anders: Module Bild: Wolfgang Eilmes

Inzwischen gebe es immer mehr steckerfertige Solargeräte, die einfach am Balkon oder an der Außenwand montiert werden können. Verbraucherschützer helfen dabei, individuell zu ermitteln, ob sich so eine Anlage lohnt.

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          Wer zur Miete wohnt oder in einer Eigentumswohnung, der hat in der Regel nicht die Möglichkeit, auf dem Hausdach eine größere Photovoltaik-Anlage zur eigenen Stromversorgung zu betreiben. Alternativ kann eine Anlage am Balkon oder an der Außenwand montiert sein. Inzwischen gebe es immer mehr steckerfertige Solargeräte, deren Installation einfach sei, informiert die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Der erzeugte Strom kann einen „kleinen Teil“ zur Stromversorgung beitragen. Die Energie werde direkt über eine Steckdose in das Stromnetz der Wohnung eingespeist.

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Verbraucherschützer helfen dabei, individuell zu ermitteln, ob sich so eine Anlage lohnt. Nach deren Rechnung kann ein sparsamer Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2500 Kilowattstunden Strom zehn bis 15 Prozent des Bedarfs mit einer solchen Anlage decken. Bei Kosten zwischen 400 und 900 Euro – je nach Installationsaufwand – würde sich die Balkonanlage dann nach zehn bis zwölf Jahren amortisieren.

          Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz berät zu dem Thema und verlost fünf Gutscheine zu maximal 500 Euro. Wer daran teilnehmen möchte, muss einen Datenbogen mit Angaben zur baulichen Situation der Wohnung ausfüllen, der bis zum 30. September an die Adresse balkon-pv@vz-rlp.de geschickt werden sollte. Weitere Infos dazu im Internet unter www.verbraucherzentrale-rlp.de (Strom vom Balkon).

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