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Unternehmen in Rhein-Main : Stärker als vor der Krise

Bratwurst-Experte: Lars Obendorfer ist voller Tatendrang Bild: Wonge Bergmann

Unternehmen aus der Rhein-Main-Region kommen offenbar besser durch die Corona-Zeit als anderswo in Deutschland. Trotzdem sind viele in der Existenz bedroht, während andere gerade jetzt durchstarten wollen.

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          Eine gute Bratwurst ist krisensicher, und trotzdem hatte Lars Obendorfer Angst, und zwar jede Menge davon. Die Corona-Krise, der Lockdown: drei Tage lang ging es dem Geschäftsführer der Bratwurst-Kette „Best Worscht in Town“ aus Neu-Isenburg richtig schlecht, „das ist mir hart an die Nieren gegangen“, sagt er. Dann stand er auf und machte alles anders: Seitdem hat er die Filialen umgebaut, zwei neue eröffnet und seine Würste in den Regalen von 370 Rewe-Märkten plaziert.

          Daniel Schleidt
          Stellvertretender Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die jüngere Geschichte von „Best Worscht“, das in Frankfurt und im Umland längst Kultstatus erlangt hat, ist eine von jenen Anekdoten, die in der Covid-19-Pandemie Mut machen. Denn selbst in einer stark von den Corona-Maßnahmen betroffenen Branche wie der Gastronomie ist es möglich, das Tal der Krise mit neuem Schwung zu verlassen – so man es denn schafft, heil durchzukommen.

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