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Nach Insolvenzen : Weniger Flüge im Frankfurter Winterflugplan

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Abschied: WOW fliegt nach einer Insolvenz den Frankfurter Flughafen nicht mehr an Bild: Kerstin Papon

Nach der Insolvenz mehrerer kleiner Fluggesellschaften meldet der Frankfurter Flughafen einen abgespeckten Winterflugplan. Der Vorstandschef des Betreibers Fraport mahnt.

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          Vom Frankfurter Flughafen werden in diesem Winter weniger Passagierflüge angeboten als noch vor einem Jahr. Die Zahl sinkt um 4 Prozent auf 4130 Flüge pro Woche, wie der Betreiber Fraport am Mittwoch mitteilte. Am größten deutschen Flughafen bieten demnach 88 Fluggesellschaften Verbindungen zu 259 Reisezielen in 99 verschiedenen Ländern an. Der Winterflugplan beginnt an diesem Sonntag und läuft bis zum 28. März 2020.

          Der Rückgang findet vor allem im Europaverkehr statt, wo insolvente Gesellschaften wie WOW, Adria Airways und die britische Flybmi vom Flugplan gestrichen wurden. Auch Azores Airlines und Ural Airlines steuern Frankfurt in diesem Winter nicht mehr an.

          Fraport-Chef mahnt

          Neu am Drehkreuz sind die Gesellschaften Corendon und die Lufthansa-Tochter Eurowings mit Fernflügen zu klassischen Touristikzielen wie Barbados, Mauritius und Windhoek in Namibia.

          Fraport-Chef Stefan Schulte warnte vor einer weiteren Schwächung der deutschen Flughäfen durch die geplante Anhebung der Luftverkehrssteuer. Die Rückgänge erklärte er mit der schwachen Weltkonjunktur, der weiteren Konsolidierung am europäischen Airline-Markt und fehlenden Jet-Kapazitäten in Folge des anhaltenden Flugverbots für die Boeing 737-Max.

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