https://www.faz.net/-gzg-9jfam

1000 Euro zum Nulltarif : Was Sie über Kleinkredite wissen müssen

  • -Aktualisiert am

It´s money that matters: Anbieter locken mit Kleinkrediten, die keinen Cent kosten. Bild: dpa

Anbieter locken mit Kleinkrediten, die keinen Cent kosten. Verbraucher fahren damit beim Einkaufen meistens besser als mit einer Null-Prozent-Finanzierung. Sie müssen aber viel über sich verraten.

          3 Min.

          Es klingt zu schön um wahr zu sein und geht doch mit rechten Dingen zu. Ein Kredit, bei dem der Verbraucher dem Kreditgeber am Ende keinen Cent mehr zurückgeben muss, als er von ihm erhalten hat. 1000 Euro zum Nulltarif, zurückzuzahlen in 36 Monatsraten mit null Prozent effektivem Jahreszins, einschließlich aller Gebühren. Das ist selbst in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen ein außergewöhnliches Schnäppchen, und wenn der Nutzer aufpasst, nicht einmal mit einem besonderen Risiko verbunden.

          Ralf Euler
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Doch gemach: Auch in der anhaltenden Niedrigzinsphase bleiben solche Sonderkredite die große Ausnahme und ihre Beantragung ist mit einigen Mühen verbunden. In aller Regel sind auch für das Leihen einer vergleichsweise geringen Summe wie 1000 Euro noch Kreditgebühren und Zinsen fällig. So verlangt der laut Vergleichsportalen aktuell günstigste Online-Kreditanbieter derzeit 0,69 Prozent effektiven Jahreszins für einen solchen Betrag. Bei einem Ratenkredit mit drei Jahren Laufzeit kostet das 1000-Euro-Darlehen auf diese Weise 10,52 Euro. Die meisten Banken, die kleine Kredite anbieten, verlangen mit zwei bis drei Prozent deutlich mehr.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Politik im Fußball : Wenn der Hass geweckt wird

          Die Schlacht von Göteborg 1958 war ein Musterbeispiel für die Politisierung des Fußballs. Auch heute gilt: Egal, mit welcher Botschaft er sich in seiner aggressiven Beschränktheit auflädt, es ist die falsche.