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Rückzug des Mitfahrdienstes : Warum sich Clevershuttle in Frankfurt nicht etablieren konnte

Mischung aus Bus und Taxi: In Leipzig und Berlin ist das Clevershuttle-Angebot nutzbar, in Frankfurt nicht mehr. Bild: Jens Gyarmaty

Clevershuttle wollte in Frankfurt einen neuartigen Mitfahrdienst einführen. Für den Rückzug gibt nun die Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn der Stadt die Schuld. Doch der Fall ist kompliziert.

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          Das Bild vom Hauptbahnhof ist eine Demonstration: 45 Elektrofahrzeuge stehen direkt an Gleis 1 zum Einsteigen bereit. „Clevershuttle“ steht in großen grünen Buchstaben an den Türen der Limousinen und Kleintransporter. Mit ihnen, so das Versprechen, könne man sich schnell ins Umland fahren lassen – und das fast 50 Prozent günstiger als mit einem Taxi. Einzige Bedingung: Man müsse nur noch andere Mitfahrer tolerieren.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Diese Autos stehen an Gleis 1 in Leipzig. Auch in Dresden, in Berlin, München und Kiel sind sie mittlerweile unterwegs. Nicht aber in Frankfurt. Denn vor wenigen Tagen hat das fünf Jahre alte Unternehmen mitgeteilt, dass es sich aus mehreren Städten zurückzieht. Zum Teil, weil es sich nicht rechne. In Frankfurt, so ein Unternehmenssprecher, sei der Grund „Behördenversagen“ gewesen.

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