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Friedwälder sind im Trend : Letzte Ruhe im Forst

Endstation: Eine biologisch abbaubare Urne in einem Friedwald Bild: obs

2001 ging Petra Bach mit Friedwald unter die Gründer. 20 Jahre später hat sich ihr Geschäftsmodell anders entwickelt als gedacht. Nun vertreibt sie Stille Orte für Urnen.

          4 Min.

          Testamente, Vorsorgevollmachten und Nachlassregelungen wa­ren Themen, die Petra Bach als Fachanwältin für Familienrecht immer wieder beschäftigten. Es gab so viele Fragen dazu und offensichtlich so großen Beratungsbedarf, dass die Darmstädterin gemeinsam mit einem befreundeten Banker beschloss, daraus ein Onlineangebot zu entwickeln. Dort sollten alle Fragen rund um die letzten Dinge geklärt und auch passende Angebote vermittelt werden.

          Patricia Andreae
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Es war um die Jahrtausendwende, und viele waren im Start-up-Fieber. Ihr Konzept funktionierte. Die Gründer erhielten jede Menge Anfragen – nicht nur von Menschen mit Beratungsbedarf, sondern etwa auch von einem Schweizer Unternehmer, der Bestattungen im Wald an­bot. „So kam die Idee auf uns zu, das gab es damals in Deutschland nicht“, berichtet Bach über die Keimzelle ihres heutigen FriedWald-Unternehmens. Sie boten dem Schweizer an, für sein Angebot zu werben.

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