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Standort für Start-ups : Hessen fehlen die Softwaregründer

Offenbar obligatorisch: Kicker im Gründerzentrum „Haus 61“ an der Frankfurter Kaiserstraße Bild: Wonge Bergmann

Herausragende Geschäftsmodelle stoßen bei Investoren weiter auf Interesse. Doch eine Studie zeigt: Sie kommen immer seltener aus Rhein-Main und Hessen. Andere Start-up-Standorte ziehen davon.

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          Hessen fällt im Rennen mit anderen Bundesländern um hoffnungsvolle junge Unternehmen weiter zurück. Zwar ist auch in ganz Deutschland insgesamt weniger Geld in diese Start-ups geflossen, aber immerhin wurden insgesamt mehr Neugründungen finanziert. In Hessen hingegen steht vor beiden Zahlen ein signifikantes Minus: Die Zahl der Transaktionen ist von 15 auf nur noch neun gefallen, zudem wurde mit sechsstatt 21 Millionen Euro auch erheblich weniger investiert als noch vor einem Jahr.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Carsten Knop

          Zum Vergleich: In ganz Deutschland ist die Zahl der Finanzierungsrunden um 8 Prozent auf 360 gestiegen, und investiert wurden 2,2 Milliarden Euro, immerhin „nur“ 22 Prozent weniger als in der vergleichbaren Zeitspanne des Vorjahres. Das sind Ergebnisse des Start-up-Barometers der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY. Berücksichtigt wurden Unternehmen, deren Gründung höchstens zehn Jahre zurückliegt.

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