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Frankfurter Geschäftswelt : Windsor, Lindt und mehr

Der Schokoladenhersteller Lindt kommt mit seiner deutschlandweit größten Filiale an die Kaiserstraße. Bild: Bäuml, Lucas

Für renommierte Marken ist Frankfurt ein attraktiver Standort. Das zeigt eine Reihe von Neueröffnungen in den nächsten Wochen. Zwei Vorzeigefilialen sind auch dabei.

          Lindt-Filiale am Roßmarkt

          Für Schweizer Schokoladenhersteller ist Deutschland ein attraktiver Markt. Vor knapp zwei Jahren hat Läderach eine Filiale auf der Zeil eröffnet, nun hat Lindt große Pläne an der Kaiserstraße/Ecke Roßmarkt. In dem Eckhaus ist kürzlich Bodum, der Hersteller von Tee- und Kaffeegeschirr, ausgezogen, um demnächst kleiner an der Schillerstraße aufzuschlagen. Nun wird die Lindt & Sprüngli AG dort ihre größte Filiale (gut 520 Quadratmeter) in Deutschland eröffnen, wie das 1898 gegründete Traditionshaus mitteilt. Alles in allem betreibt Lindt hierzulande 44 Shops. Am Roßmarkt werden zunächst das Erd- und Obergeschoss bezogen, das Untergeschoss soll später dazukommen. Als Highlight kündigt Lindt die „größte Pick & Mix Bar in Deutschland“ an. Verkauft werden Kaffee und Schokoladendrinks, ebenso wie Kuchen und Frisch-Schokolade. Geplant sind 50 Außenplätze und eine Eventfläche. Kunden haben Gelegenheit, Geschenke zu individualisieren. Die Eröffnung ist für die erste Oktoberwoche geplant.

          Stone Island an der Goethestraße

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Designerlabel Marcell von Berlin hat sich mit seinem Pop-up-Geschäft an der Goethestraße verabschiedet, jetzt laufen in den Räumen die Vorbereitungen für die Ankunft des italienischen Premium-Labels Stone Island, das bekannt ist für schicke Herren-Freizeitbekleidung. Die 600 Quadratmeter große Fläche war zuvor durch den Umzug des italienischen Luxusschneiders Ermenegildo Zegna an die Freßgass’ frei geworden. Die Marke Stone Island wurde 1982 gegründet und beschäftigt sich, abgesehen vom Design, auch mit der Veredelung von Fasern und Stoffen, aber auch mit Färbetechniken. Bei jungen Leuten erlangte die Marke schnell Kultstatus. Mit Einstiegspreisen von 365 Euro für einen Kapuzenpulli aus hundert Prozent Schurwolle gehört sie zu den großen Gewinnern auf dem Outwear-Markt. Für das Geschäftsjahr 2017/18 meldete das Unternehmen zuletzt ein Plus beim Umsatz in Höhe von 35 Prozent auf 147 Millionen Euro. Im aktuellen Geschäftsjahr sind 200 Millionen Euro angepeilt. Filialen gibt es weltweit, unter anderem in Hongkong, Tokio, Los Angeles und New York. In Deutschland gehören Hamburg, Sylt und München zu den Standorten.

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