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Volksbank Darmstadt/Kreis Bergstraße : Fusion perfekt

Die Volksbanken Darmstadt, Bergstraße und Kreis Bergstraße können fusionieren. Das neue genossenschaftliche Institut wird unter dem Namen Volksbank eG Darmstadt / Kreis Bergstraße firmieren.

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          Die Volksbanken Darmstadt, Bergstraße und Kreis Bergstraße können wie geplant fusionieren. Die Vertreterversammlung der Volksbank Darmstadt stimmte dem Zusammenschluss zu. Schon zuvor hatten die Vertreter der Volksbank Kreis Bergstraße, am Freitag jene der Volksbank Bergstraße einstimmig für die Fusion votiert.

          Tim  Kanning

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das neue genossenschaftliche Institut wird unter dem Namen Volksbank eG Darmstadt / Kreis Bergstraße firmieren. Der ursprünglich geplante Name Volksbank Südhessen eG war auf Proteste von anderen Geldhäusern gestoßen. Rechtlich soll die Bank zum 1. Januar gegründet werden, der tatsächliche Zusammenschluss ist aber erst zum 1. Juli 2009 nach Vorlage der Geschäftsberichte 2008 möglich. Vorstandsvorsitzender soll Claus Becker, bislang Chef der Volksbank Darmstadt, werden. Auch der rechtliche Hauptsitz und die Bankleitzahl werden vom größten der drei Institute übernommen.

          Häuser wollen eine gemeinsame Direktbank gründen

          In den neuen Vorstand werden vorerst alle Vorstandsmitglieder der drei Banken übergehen. Bis zum Jahr 2014 soll er sukzessive auf drei Mitglieder verkleinert werden. Becker scheidet Ende 2009 altersbedingt aus, ebenso sein Kollege Karl Heinz Siegl. Neuer Vorstandsvorsitzender soll dann Walter Konrad von der Volksbank Kreis Bergstraße werden.

          Laut Oswald Kurschatke, Vorstandssprecher der Volksbank Bergstraße, überschneidet sich das Geschäftsgebiet nur an einer Stelle, und zwar in der Heppenheimer Innenstadt. Die beiden Filialen, die dort nur etwa 300 Meter auseinanderliegen, sollen in einem Haus zusammengelegt werden. Stellenabbau oder weitere Filialschließungen im Zuge der Fusion seien nicht geplant, so Kurschatke.

          Im Rahmen der Verschmelzung wollen die drei Häuser auch eine gemeinsame Direktbank gründen, die im Internet durch geringere Verwaltungskosten günstigere Konditionen anbieten wird. Konrad von der Volksbank Kreis Bergstraße stellte ein Tagesgeldkonto und günstige Baufinanzierung in Aussicht. Die Direktbank soll einen eigenen Namen und einen eigenen Markenauftritt bekommen.

          Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, wird die neue Bank 500 Mitarbeiter, 36 Filialen und eine Bilanzsumme von zwei Milliarden Euro haben. Gemessen an der Bilanzsumme, wird sie damit ungefähr auf Rang 40 der insgesamt 1230 genossenschaftlichen Kreditinstitute in Deutschland landen. Im Rhein-Main-Gebiet nimmt sie dann Platz sechs ein.

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