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Versorger : Mainova streicht fast jede zehnte Stelle - „Keine Kündigungen“

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Der Frankfurter Energieversorger Mainova wird bis 2009 zur Kostensenkung rund 250 Stellen streichen. Der Abbau laufe über „natürliche Fluktuation“ und es werde keine betriebsbedingten Kündigungen geben, heißt es.

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          Der Frankfurter Energieversorger Mainova wird bis 2009 zur Kostensenkung rund 250 Stellen streichen. Der Abbau laufe über „natürliche Fluktuation“ und es werde keine betriebsbedingten Kündigungen geben, sagte ein Mainova-Sprecher am Dienstag und bestätigte einen Bericht der „Frankfurter Rundschau“.

          Das entsprechende Programm zur Kosteneinsparung sei bereits im vergangenen Jahr beschlossen worden. Das regionale Energie-Unternehmen beschäftigt derzeit 2800 Mitarbeiter. Von dem Abbau seien überwiegend Arbeitsplätze in Frankfurt betroffen.

          Ergebnisprognose für 2006 gesenkt

          „Wir rechnen mit sinkenden Nutzungs-Entgelten und können die gestiegenen Bezugspreise für Strom und Gas nicht an die Kunden weitergeben“, begründete der Sprecher diesen Schritt. Wegen dieser Einbußen müßten die Kosten reduziert werden, wobei der Sprecher die Einsparsumme nicht beziffern wollte.

          Bereits zu Jahresbeginn hatte die Mainova ihre Gewinnprognose für 2006 gesenkt. Die Ausschüttung an den Mehrheitsgesellschafter Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH werde voraussichtlich 73,7 Millionen Euro betragen und damit um zwölf Millionen Euro niedriger als geplant ausfallen.

          Gewinn 2005 „leicht über Plan“

          Die Zahlen für 2005 wird das Unternehmen am 24. August vorlegen. 2004 hatte die Mainova bei 1,15 Milliarden Euro Umsatz rund 94,7 Millionen Euro Gewinn erzielt. „Für 2005 wird der Gewinn darunter liegen, aber leicht über Plan sein“, sagte der Sprecher.

          Die zur Kostensenkung angestrebte Fusion mit der Nachbargesellschaft Energieversorgung Offenbach (EVO) war im Oktober vergangenen Jahres gescheitert. Mainova beliefert rund 460 000 Haushalte in Frankfurt und Umgebung mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser.

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