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Tests in Hessen : Funktioniert „unverpackt“ auch bei Hygieneartikeln?

  • -Aktualisiert am

Ohne Müll: Immer mehr Geschäfte bieten auch Flüssiges zum Selbstabfüllen in eigene Gefäße an. Bild: Lakuntza, Nerea

Der Verkauf loser Lebensmittel liegt im Trend. Aber funktioniert das Unverpackt-Konzept auch bei Duschgel und Haarwaschmittel? Das testen Supermärkte in Hessen.

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          Reis, Nüsse, Linsen und andere trockene Grundnahrungsmittel können Verbraucher schon seit längerer Zeit unverpackt kaufen. In Unverpacktläden sowieso – immer öfter aber auch in Filialen von Supermarktketten wie tegut und Edeka. Bei trockenen Produkten gestaltet sich das Abfüllen in wiederverwendbare Gefäße recht unkompliziert – funktioniert das gleiche System aber auch bei flüssigen Artikeln? Der hessische Bio-Lebensmittelhändler Alnatura testet in seinem Markt an der Hedderichstraße in Frankfurt-Sachsenhausen sowie in zwei weiteren Filialen in Deutschland seit April dieses Jahres Abfüllstationen für Shampoo, Duschgel und Waschmittel.

          Etwas versteckt im hinteren Teil des Bio-Supermarktes stehen bei den Hygieneartikeln zwei Nachfüllstationen: eine für Shampoo, Duschgel, Handseife und Körperöle und eine zweite für Spülmittel, Waschmittel und Allzweckreiniger. Martina Götzmann, die Drogerieverantwortliche, zeigt, wie das Zapfsystem funktioniert: Der Kunde kann entweder eine der Mehrwegflaschen, die aus recyceltem Plastik bestehen, für einen Aufpreis verwenden oder nutzt einen mitgebrachten Behälter. Wichtig ist, dass die Öffnung groß genug für die Zapfhähne ist.

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