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Frankfurter Vermögensverwalter : Vaamo geht mit britischem Fintech zusammen

Gemeinsame Sache mit Moneyfarm: Vaamo-Gründer Oliver Vins und Thomas Bloch (rechts) Bild: Max Kesberger

Das Frankfurter Fintech Vaamo ist ein Pionier auf dem Gebiet der digitalen Geldanlage in Deutschland. Nun begibt es sich unter die Fittiche von Moneyfarm aus London.

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          Das Frankfurter Fintech Vaamo begibt sich im fünften Jahr seines Bestehens unter die Fittiche von Moneyfarm aus London. Der digitale Vermögensverwalter aus dem Stadtteil Gallus spricht in einer Mail an seine Kunden von einem „wichtigen Meilenstein in der Entwicklung von Vaamo“. Für die Kunden ändere sich erstmal nichts. „Das Vaamo-Angebot wird unverändert weitergeführt.“

          Thorsten Winter
          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Vaamo wurde 2013 von den geschäftsführenden Gesellschaftern Thomas Bloch und Oliver Vins sowie Yassin Hankir gegründet und ging im Jahr darauf mit seiner App als Pionier in diesem Segment hierzulande an den Markt. Über diese App können die Kunden in börsengehandelte Indexfonds investieren. Vaamo tritt dabei als eine Art Vermittler auf. Anfangs hatten die Kunden die Wahl zwischen drei Risikostufen, mittlerweile fungiert das Fintech als Vermögensverwalter und bietet Anlagen mit insgesamt 15 Risikostufen an - von Indexfonds (ETF) mit 100 Prozent Aktienanteil und null Anleihen bis zu 70 Prozent Aktienanteil und 30 Prozent Anleihen.

          Partner deutlich größer

          Für seine Dienste kassiert das Fintech eine Servicegebühr. Bis 100.000 Euro durchschnittliches Anlagevolumen sind es überschaubare 0,79 Prozent, wer mehr anlegt, zahlt 0,49 Prozent. Vaamo betreut eine hohe vierstellige Kundenzahl, wie Vins sagt. Profitabel ist die Firma noch nicht.

          Der neue Partner ist deutlich größer, aber auch älter. Wie es in der Mail an die Kunden heißt, wurde Moneyfarm 2011 ins Leben gerufen und betreute Ende 2017 rund 30.000 Privatkunden mit einem Anlagevolumen von etwa 450 Millionen Euro. Kernmärkte von Moneyfarm seien Großbritannien und Italien. Unter anderem Allianz Asset Management sei an den Briten beteiligt.

          Aufsicht muss noch zustimmen

          „Wir sehen Deutschland als attraktiven Wachstumsmarkt mit großem Potential für die digitale Vermögensverwaltung. Die Vision von vaamo, die private Geldanlage besser und einfacher zu machen, deckt sich mit unseren Zielen, die wir bei Moneyfarm verfolgen“, wird Giovanni Daprà, Vorstandsvorsitzender von Moneyfarm, in einer Erklärung im Vaamo-Blog zitiert.

          Bloch wird verantwortlich für das Deutschland-Geschäft und den Ausbau des europaweiten B2B-Geschäfts von Moneyfarm sein, wie es heißt. Vins werde die Themen Produkt-Management und –Entwicklung bei Moneyfarm gruppen weitverantworten. Die Übernahme der Frankfurter stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin).

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