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Start-up-Paradies Tel Aviv : Das Beste aus zwei Welten

Tel Aviv weist eine rege Gründerszene auf, die auch nach Frankfurt schaut. Bild: Picture-Alliance

Der Großraum Tel Aviv hat als Start-up-Paradies international einen Ruf. Auch Unternehmen aus Rhein-Main schauen sich dort um, wenn sie auf der Suche nach Innovationen sind, und investieren fleißig.

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          Es ist eine etwas verrückte Konstellation: Die israelische Metropole Tel Aviv behauptet sich seit Jahren als Hochburg für junge Gründer, an kaum einem Ort gibt es, gemessen an der Einwohnerzahl, so viele Start-ups wie dort. Das kann verblüffen, denn das Land ist klein, die Stadt teuer, und der gesamte Nahe Osten hat keinen großen Markt zu bieten für die Produkte der aufstrebenden Fintechs, KI-Anwender, Prozessoptimierer, Mobilitäts-Revolutionäre und Smart-City-Vordenker. Doch deren Ideenreichtum und deren Fähigkeiten sind zu einer Art Weltmarke geworden, und so suchen auch große deutsche Unternehmen wie der Volkswagen-Konzern, Siemens, Bosch und die Deutsche Bank die Zusammenarbeit mit jungen Tech-Betrieben aus Israel – und genauso halten es viele Unternehmen aus der Rhein-Main-Region.

          Inga Janović
          Redakteurin im Regionalteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortliche Redakteurin des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Für den in Frankfurt aufgewachsenen Investor und Geschäftsmann Gil Bachrach sind die Gründer aus Tel Aviv und dem Rest des Landes genau das, was vor allem dem deutschen Mittelstand fehlt, um die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern.

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