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Textilfarbenhersteller : Dystar-Verkauf an Kiri Dyes aus Indien besiegelt

Fortan Teil eines indischen Unternehmens: Textilfarbenhersteller Dystar aus Frankfurt Bild: Frank Röth

Nach einer tagelangen Hängepartie ist der Verkauf des insolventen Frankfurter Textilfarbenherstellers Dystar an die indische Kiri Dyes and Chemicals Ltd. am Abend besiegelt worden. Dies verlautete aus Verhandlungskreisen.

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          Nach einer tagelangen Hängepartie ist der Verkauf des insolventen Frankfurter Textilfarbenherstellers Dystar an die indische Kiri Dyes and Chemicals Ltd. am Abend besiegelt worden, wie aus Verhandlungskreisen zu erfahren war. Kiri hatte im Dezember den Kaufvertrag unterschrieben, aber zwischenzeitlich drei Termine zum Nachweis der Finanzierung verstreichen lassen.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Am Dienstag waren dann aber erste Teilbeträge auf einem Treuhandkonto eingegangen, am Mittwoch folgte die Restsumme, wie es weiter hieß.

          Damit geht der Investor Hubai Chuyuan aus China leer aus. Der Textilfarbenhersteller hatte zwar starkes Interesse an Dystar gezeigt, bis zuletzt aber kein Angebot vorgelegt. Kiri will in Deutschland bis zu 800 der zuletzt 1050 Mitarbeiter übernehmen, wie es zuletzt hieß.

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