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Tag der öffenen Tür : Die Chemiebranche in Rhein-Main lädt ein

Öffnet seine Tore am 22. September: Frankfurter Industriepark Höchst, hier Impressionen bei Nacht Bild: Michael Braunschädel

Sie möchten die „M-Sphere“ in Darmstadt von innen sehen? Oder einen Süßstoff-Betrieb in Höchst? Wer schon immer wissen wollte, wie es hinter Werkstoren der chemischen Industrie in Rhein-Main zugeht, kann das am 22. September erfahren.

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          Wer schon immer wissen wollte, wie es hinter Werkstoren der chemischen Industrie in Rhein-Main zugeht, kann das bald erfahren. Für den 22. September laden unter anderem der Betreiber des Industrieparks Frankfurt-Höchst und der Merck-Konzern in Darmstadt Besucher ein. Im Westen Frankfurts lautet das Motto des Tages dann „live und direkt erleben“, wie Betreiber Infraserv mitteilt. Außer Infraserv stellen sich von 9 bis 15 Uhr der Arzneihersteller Sanofi sowie die Chemieunternehmen Bayer, das in Höchst an Pflanzen forscht, Clariant und Celanese vor. Mit dabei sind auch der Bildungsdienstleister Provadis und die neu am Standort vertretene BASF. Dieser Tag der offenen Tür ist etwas Besonderes, denn zuletzt öffneten Chemieparks und Unternehmen aus dieser für den Ballungsraum so wichtigen Branche vor vier Jahren ihre Tore für das Publikum.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Im Industriepark sind derzeit 90 Firmen vertreten. Sie beschäftigen 22 000 Mitarbeiter; diese Zahl ist schon seit Jahren stabil. Die Frauen und Männer stellen viele Produkte her, die im Alltag wichtig sind. Sanofi entwickelt zum Beispiel Arzneimittel für Zuckerkranke und stellt sie auch in Höchst her, Celanese produziert unter anderem einen weltweit genutzten Süßstoff, Clariant etwa Farbpigmente und Wachse, Bayer und BASF wiederum Pflanzenschutzmittel.

          Riesenrad inklusive

          „Der Tag der offenen Tür bietet uns eine gute Gelegenheit, unseren Nachbarn und allen Interessierten informative Einblicke in die Welt der Naturwissenschaften und der Industrie zu geben“ sagt Infraserv-Chef Jürgen Vormann. Infraserv und die beteiligten Firmen versprechen ein Programm, das den Gästen die Vielfalt der Branche am Standort vermittelt und einen Blick in die Betriebe ermöglicht. Außerdem soll ein Riesenrad einen besonderen Ausblick auf das Stammwerk der früheren Hoechst AG bieten.

          Wer Betriebe besichtigen oder an einer der Industriepark-Rundfahrten teilnehmen möchte, benötigt für die Registrierung einen gültigen Personalausweis. Kinder unter 14 Jahren können nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten bei Rundfahrten und Besichtigungen mitmachen.

          Einblick in die „M-Sphere“

          Merck beteiligt sich zum neunten Male am „Tag der offenen Tür der Chemie“. Der Hersteller von Arzneimitteln, Laborbedarf und Spezialchemikalien wie Flüssigkristallen für Flachbildschirme und Mobiltelefone erwartet Besucher an 60 Stationen. 1500 Mitarbeiter helfen mit, wie es heißt.

          Eine Station ist das „M-Sphere“ genannte Kuppelzelt. Darin können Besucher die 360-Grad-Projektion eines Films über 350 Jahre Merck erleben. Auch öffnet Merck sein Innovationszentrum für das Publikum und zeigt eine Gen-Schere. Näheres findet sich im Netz unter www.mercktag.de.

          In Marburg nimmt der Mars-Campus teil. Dort sitzt der Impfstoffhersteller GSK Vaccines, ein früheres Hoechst-Geschäft. Weitere Termine zum Tag der offenen Tür der chemischen Industrie in Rhein-Main und andernorts gibt es hier.

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