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Stilberater im Interview : Welche Outfits im Büro erlaubt sind – und welche nicht

  • -Aktualisiert am

Auslaufmodelle? Seit Pandemie und Homeoffice wird die Büromode immer legerer. Bild: Lucas Bäuml

Chino statt Anzughose, Sneaker statt Halbschuh: Die Stilberater Sonja Garrison und Dietrich Hildebrand erklären, wie sich die Dresscodes seit der Pandemie verändert haben.

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          Sonja Garrison berät in Königstein bei Frankfurt seit mehr als 17 Jahren vor allem Frauen in Führungspositionen und ­Selbständige, sowie ­Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf nach Elternzeit.

          Dietrich Hildebrand ist ­Image-Berater in Frankfurt bei Schmidt- Hildebrand ­Imageconsulting und arbeitet mit Selbst­ändigen, Firmenchefs und Unternehmern. Er doziert Kollektionserstellung und Modegrafiken an den Hochschulen Pforzheim und Berlin.

          Was ist Ihr Eindruck, haben sich die Dresscodes in den Büros verändert?

          Garrison: Schon vor der Pandemie haben sich die Dresscodes gelockert. Weg vom formellen, uniformierten und unpersönlichen, hin zu mehr Individualität. Bei den Frauen wurde es farbenfroher, bei den Männern sind Krawatten mittlerweile in den wenigsten Branchen ein Muss. Ein Business-Look soll heute professionell und modern sein, und da wirkt für viele die Krawatte im wahrsten Sinne des Wortes einengend.

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