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Wenig Anziehungskraft : Start-ups in Rhein-Main bekommen wenig Geld von Investoren

Die Gründer des Cloudservice Unternehmens „Meshcloud“: l. Johannes Rudolph, Christina Kraus, Jörg Gottschlich. Bild: Wonge Bergmann

Die Gründer im Rhein-Main-Gebiet sind zufriedener denn je und wollen einstellen. Aber wer will bei ihnen arbeiten? Außerdem zeigt sich: Verhältnismäßig wenig Investorengelder kommen in Hessen an.

          3 Min.

          Krise, welche Krise? Wer derzeit beim Frankfurter Start-up Meshcloud nachfragt, wie gerade die Geschäfte liefen, hört von Mitgründerin Christina Kraus ein schlichtes „Gut“. Tatsächlich kann das gut fünf Jahre alte Unternehmen, das Cloud-Management-Software für Konzerne wie Volkswagen, die Commerzbank oder Metro entwickelt, derzeit nicht klagen: Allein seit Beginn der Pandemie habe sich die Zahl der Mitarbeiter auf 30 mehr als verdreifacht, berichtet die 31 Jahre alte Kraus. Aktuell sind sieben zusätzliche Stellen ausgeschrieben.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wie Kraus blicken offenbar viele Gründer in der Rhein-Main-Region optimistisch nach vorne – und wollen neue Mitarbeiter einstellen. 91 Prozent der Start-ups in Südhessen wollen zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, ist einer Regionalauswertung des Deutschen Start-up-Monitors 2021 zu entnehmen, für den die Beratungs- und Wirtschaftsprüfergesellschaft PwC und der Bundesverband Deutscher Startups jedes Jahr bundesweit mehr als 2000 Gründer befragen. Im Schnitt sind die 136 befragten Start-ups in Rhein-Main demnach um 50 bis 60 Prozent gewachsen – pro Jahr. Allerdings auf niedrigem Niveau, im Schnitt hat jedes befragte Jungunternehmen in Rhein-Main 15 Mitarbeiter, das ist weniger als der Bundesdurchschnitt.

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