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Start-Ups in Corona-Krise : Die Wehwehchen der Fintechs

Digitaler Gründer: Clark-Chef Christopher Oster Bild: Marina Pepaj

Zwar kommen digitale Finanz-Start-ups gut durch die Corona-Krise. Dennoch bringt die Pandemie spezielle Herausforderungen mit sich.

          3 Min.

          Diese Aussage hat Christopher Oster in den vergangenen Jahren immer wieder gehört, und sie hat ihn jedes Mal gestört. Versicherungen, so kam es dem Gründer und Geschäftsführer des Frankfurter Fintechs Clark häufig zu Ohren, würden normalerweise im persönlichen Gespräch verkauft. Auge in Auge und nicht digital, denn Letzteres sei schließlich für solch ein wichtiges Thema viel zu unpersönlich. Doch durch die Corona-Pandemie, berichtet Oster im Rahmen einer Diskussionsrunde am Tech-Tag der Euro Finance Week, die diese Woche in Frankfurt ausgetragen wird, hat sich auch der Umgang mit Versicherungen geändert.

          Daniel Schleidt
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Corona-Krise hat nämlich viele Geschäftsprozesse digitalisiert, weil es angesichts der Kontaktbeschränkungen schlichtweg nicht anders möglich war. „Und viele Leute haben sich auch an digitale Beratung bei Versicherungen gewöhnt“, sagt Oster, der an der Spitze des digitalen Versicherungsmaklers Clark steht, das von einem Gründermagazin zum wachstumsstärksten Digitalunternehmen Deutschlands gekürt wurde.

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