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Start-up-Safari in Frankfurt : Gründer beklagen „Hauptbahnhofeffekt“

In diesem Jahr als Internetstream: Für die Start-up-Safari haben die Organisatoren für zwei Tage ein TV-Studio in einem Coworking-Büro aufgebaut Bild: Lucas Bäuml

Auch von der Corona-Pandemie wollen sich Gründer in Rhein-Main nicht vom Netzwerken abhalten lassen. Die Start-up-Safari wurde deshalb kurzerhand ins Netz verlegt. Die verfolgt man sogar in Afrika.

          3 Min.

          Philip Deml kennt sich aus mit Kameras, er war Fotomodel und wurde bekannt als Gründer durch die Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“. Aber eine virtuelle Start-up-Safari, das ist für den Entwickler und Verkäufer einer speziellen Handyhalterung namens Flapgrip auch neu. „So, wie läuft das hier nun?“, fragt er etwas irritiert. Mit dem Mitgründer Cem Dogan soll er in einem kleinen Raum per Webcam Fragen anderer Gründer beantworten. Welche Prozesse durchliefen sie bis zur Massenfertigung? Wie lange haben sie den Handygriff entwickelt? „Selbst wenn du an alles denkst“, sagt Deml dazu, „denkst du nicht an alles.“

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Webcam-Runde ist einer von 35 virtuellen Gesprächskreisen und Debatten bei der zweitägigen Start-up-Safari, die am Mittwoch begonnen hat und von ihren Organisatoren selbstbewusst als „größtes dezentrales Event für das Startup- und Innovationsökosystem in Frankfurt/Rhein-Main“ bezeichnet wird. Tatsächlich hat sich die Veranstaltung seit 2017 zu einem der wichtigsten Treffs der Gründerszene entwickelt, den nicht nur Jungunternehmer zum Kennenlernen nutzen, sondern auch zunehmend Investoren und Wirtschaftsförderer.

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