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Rekord in letzter Minute : Bewerberansturm beim Hessischen Gründerpreis

Siegertypen: Das Team von Acáo gewann 2016 den Gründerpreis mit einem Getränk in Dosen, das sich auch und gerade an Veganer richtet Bild: Wolfgang Eilmes

131 Start-ups nehmen dieses Mal am Wettbewerb um den Hessischen Gründerpreis teil, ein Drittel mehr als im bisherigen Rekordjahr 2013. Dabei sah es bis zuletzt nicht nach einem Rekord aus.

          In mehreren Start-ups standen gerade Nachtschichten an: Drei Stunden vor dem Ende der Einreichungsfrist um Mitternacht hatten die Organisatoren des Hessischen Gründerpreises Feierabend gemacht und bis dahin 117 Bewerbungen gezählt. Doch als sie am nächsten Morgen an die Schreibtische kamen, waren die Unterlagen weiterer 14 Firmen rechtzeitig eingegangen. Damit nehmen an dem landesweiten Gründerpreis insgesamt 131 Start-ups teil, ein Drittel mehr als im bisherigen Rekordjahr 2013. Und das, obwohl insgesamt die Gründerzahlen sinken.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung und bei dem Wirtschaftsmagazin Metropol.

          94 Bewerber kämen aus dem Rhein-Main-Gebiet, ein Drittel seien Frauen, hieß es. Im Schnitt habe jedes Start-up schon elf Arbeitsplätze geschaffen. Eine kleine Jury hat 48 Halbfinalisten ausgewählt. Sie stellen sich am 20. September vor einer großen Jury vor, die mit Vertretern der Wirtschaft und aus Institutionen der Gründerförderung besetzt ist. Vier Tage später werden in Wiesbaden die Gewinner in vier Kategorien bekanntgegeben. Sie erhalten unter anderem Unterstützung bei der Pressearbeit und einen kostenfreien Videofilm über ihr Unternehmen.

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